Das Problem bei psychischen Erkrankungen ist ja oft, dass sie eher unterschwellig anfangen, dass es schwer ist, eine Grenze zu ziehen, wo "gesund" aufhört und "krank" anfängt. Woran machst du deine Beobachtungen denn fest, xblue?
Ich glaube nicht, dass mein Arbeitgeber Beratungsangebote bereithält, die über die übliche Supervision alle paar Wochen hinausgehen. Es liegt ja eigentlich hauptsächlich in der Verantwortung der Arbeitnehmer, sich Hilfe zu holen, wenn diese benötigt wird. Beim Verdacht auf eine psychische Erkrankung würde mancher ja auch eher dazu tendieren, das nicht vor dem Arbeitgeber auszubreiten ...

Die Pandemie hat schwere Auswirkungen auf die mentale Gesundheit. ich bemerke es bei jungen Praktikanten und langjährigen Mitarbeitern sehr.
In unserer Firma wird kostenlose Beratung angeboten. Mein Arbeitgeber gibt mindesten einen Tag pro Monat frei. Eine geführte Selbsthilfegruppe wird ebenso unterstützt
gibt es ähnliche Hilfen von deinem Arbeitgeber?
oder hast du bemerkt wie sich Arbeitende und nichtarbeitende Menschen verändert haben?