Forum - Nach 27 Jahren: Internet Browser wird eingestellt

 
Limone

Jahrzehntelang stellte er den Standard-Browser für die Internetnutzung dar, im Juni 2022 wird er schließlich vom Netz genommen. 1995 gab es weltweit etwa sechs Millionen Computer, die an das Internet angeschlossen waren. Von Smartphones war noch gar nicht zu träumen, österreichische Zeitungen gab es im Netz ebenso wenig. Doch der Internet Explorer von Microsoft stand bereits in den Startlöchern – und sollte jahrzehntelang das Standard-Programm für das Surfen werden. Mit dem Start von Googles Chrome, der stetigen Verbesserung von Mozillas Firefox und schlussendlich auch noch einem eigenen Apple-Browser (Safari) war das Ende nahezu besiegelt. Der Marktanteil kratzte Mitte der 2000er-Jahre an den 100 Prozent und betrug auch 2014 noch 58 Prozent. 2019 war es nur noch etwas über ein Prozent. Wie Microsoft nun bekannt gab, wird der Internet Explorer mit Juni 2022 eingestellt. Man wolle sich nun vollends auf den anderen Browser, Microsoft Edge, konzentrieren. Dieser kommt immerhin auf etwas über sieben Prozent Marktanteil. gelesen auf heute Verwendet Ihr noch den alten Internetbrowser von Microsoft? Bei meinem alten Pc funktioniert der nicht mehr.

Katerchen

Der Internet-Explorer von Microsoft hat nie was getaugt, da braucht man keine Träne vergießen. Ich habe immer die Alternativen verwendet wie Netscape und dann den Nachfolger von Mozilla, Firefox.

Teddypetzi

Das war sowieso schon lange bekannt, das der Internet-Browser eingestellt wird

snakeeleven

Den Internet-Explorer von Microsoft habe ich nur in der Anfangszeit genutzt. Ich habe verschiedene ausprobiert und bleibe nun beim Google Chrome.

hobbykoch

Wie die meisten habe ich anfangs auch den Internet Explorer genutzt. Irgendwann bin ich dann umgestiegen und habe keine Ahnung, ob er auf meinem PC jetzt noch funktionieren würde. 

Schnellkoch_Bob

Ehrlich gesagt hätte ich mir nie träumen lassen, dass jemand mal dem Internet Explorer nachtrauern würde. Ein besonders gutes Produkt war er nie: Er hat den Netscape Navigator nur deswegen abgelöst, weil er mit Windows vorinstalliert geliefert wurde. Microsoft hat jahrzehntelang damit genervt, dass einzelne Systemeinstellungen umständlicherweise nur über ihren Webbrowser erreichbar waren, selbst nachdem sie für die Kopplung von "Betriebssystem" und Webbrowser kartellrechtlich abgestraft worden sind.

Und auch beim Webbrowsing selbst hat sich Microsoft nie an Regeln gehalten: Die Welt beschließt HTML-Standards, und der IE hält sich nicht daran, und das natürlich in jeder Version anders. Am Schluss durfte man Websites einmal in standard-konformem HTML schreiben und 10 Versionen für die verschiedenen Internet Explorer.

Eigentlich ist der IE schon seit einigen Jahren tot. Zuletzt hat Anfang 2019 Microsoft selbst wegen "unschließbarer Sicherheitslücken" vor der Nutzung gewarnt: https://www.derstandard.at/story/2097801064/microsoft-bittet-nutzer-internet-explorer-nicht-mehr-zu-verwenden

Nach Shockwave/Macromedia/Adobe Flash ist das ein weiterer Dinosaurier, der viel zu spät abgedreht wird.