Forum - Nach den Feiertagen den Christbaum essen

 
Billie-Blue

Artur Cisar-Erlach,  Tischler und Waldökologe, beschäftigt sich schon länger mit dem Geschmack des Holzes. So soll die Tanne nach Orange, die Kiefer zitronig schmecken. Bis auf die giftige Eibe sind alle Nadelbäume genießbar.

Er kam auf die Idee, den Christbaum - oder zumindest Teile davon zu verzehren.

Voraussetzung ist, dass der Baum unbehandelt ist, also keine Spuren von Pestiziden oder Kunstdünger enthält.

Aus den Nadeln kann man Tee aufgießen oder ein Pesto zubereiten. Getrocknete Nadeln ergeben mit Salz ein Kräutersalz. Auch hat er schon Kekse aus dem Christbaum gebacken. Getrocknete Rinde kam fein gemahlen in den Mürbteig und Nadeln in die Creme. Dies ergab optisch hübsche Kekse, außen dunkel mit giftgrüner Fülle.

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Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 28.12.2021 um 20:20 Uhr

Lara1

Ist sehr interessant. Badesalz könnte ich mir auch vorstellen.

Da ich keine Ahnung habe, wie unser Baum gewachsen ist - ob mit Kunstdünger oder mit Pestiziden behandelt, lasse ich es lieber.

Die Elefanten geniessen Christbäume und Pferde auch, so viel ich weiss.

 

Zwiebel

Bei den derzeitigen Supermarktpreisen durchaus eine gangbare Option...

Katerchen

Ich habe schon zu den Feiertagen einen Baum gegessen, den Baumkuchen. Der war ziemlich gut, ob da der Weihnachtsbaum genauso schmeckt. 😂

In Südtirol gibt es Hotels, die bieten Gerichte mit Latschenkiefer an. Beispielsweise Latschenkieferpesto oder auch Speiseeis mit Latschenkiefer. Die Nadeln kommen in einen Zerhacker und werden dann beim Kochen mit verarbeitet.

Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 30.12.2021 um 00:17 Uhr

Maarja

Im Münchner Tierpark wurde mit den Tieren Weihnachten gefeiert. Sie bekamen alle kleine Christbäume, die mit Leckereien dekoriert waren. Die Elefanten bekamen ungeschmückte Nadelbäume und hatten sie in kurzer Zeit verzehrt 

achtzehn

Als Kind bekam ich öfters den Tannenwipfelsirup verabreicht, ist mir nicht so gut in Erinnerung geblieben... Die anderen Zubereitungsideen klingen für mich auch nicht verlockend, eventuell würde ich das Pesto einmal testen.

Unser Baum darf jedenfalls eine Runde auf dem Kompost drehen bevor er wieder in den Nahrungskreislauf eingebunden wird.

hobbykoch

Ich habe auch kürzlich davon gelesen, dass man seinen Christbaum verzehren könnte. Wipferlsirup und Badesalz habe ich bereits im Mai gemacht. Ich werde also darauf verzichten, meinen Christbaum zu verspeisen und werde ihn wie immer beim Wirtschaftshof entsorgen. Soweit ich weiß werden die Bäume wirklich für die Tierfütterung verwendet.