Der Namenstag für den Namen Anton (bzw. Antonius) am 5. Juli geht auf den heiligen Anton Maria Zaccaria zurück, einen italienischen Priester und Ordensgründer (* 1502 in Cremona; † 5. Juli 1539 ebenda).
Antonio Maria Zaccaria studierte in Pavia und Padua Medizin und arbeitete dann als junger Arzt bei den Armen von Cremona, wo Battista da Crema ihn beeinflusste. 1528 wurde Zaccaria zum Priester geweiht. 1530 wurde er Kaplan der Gräfin Ludovica Torelli in Mailand, die ihm bei der Gründung des Ordens und dem weiblichen Zweig der Angeliken half. Mitgründer waren der Jurist Bartolomeo Ferrari und der Mathematiker Giacomo Antonio Morigia, mit denen Zaccaria ab 1530 die vita communis mit dem täglichen Stundengebet lebte. 1533 erkannte Papst Clemens VII. die Barnabiten an. Zaccaria bereiste als Prediger seiner religiösen Mission ganz Norditalien. Seine Neuerungen auf dem Gebiet der katholischen Bräuche und Riten beeindruckten die Gläubigen, wurden aber von einigen Kirchenbehörden misstrauisch aufgenommen. Er starb am 5. Juli 1539 in Cremona und wurde in Mailand beigesetzt.
Der Namenstag für den Namen Anton (bzw. Antonius) am 5. Juli geht auf den heiligen Anton Maria Zaccaria zurück, einen italienischen Priester und Ordensgründer (* 1502 in Cremona; † 5. Juli 1539 ebenda).
Antonio Maria Zaccaria studierte in Pavia und Padua Medizin und arbeitete dann als junger Arzt bei den Armen von Cremona, wo Battista da Crema ihn beeinflusste. 1528 wurde Zaccaria zum Priester geweiht. 1530 wurde er Kaplan der Gräfin Ludovica Torelli in Mailand, die ihm bei der Gründung des Ordens und dem weiblichen Zweig der Angeliken half. Mitgründer waren der Jurist Bartolomeo Ferrari und der Mathematiker Giacomo Antonio Morigia, mit denen Zaccaria ab 1530 die vita communis mit dem täglichen Stundengebet lebte. 1533 erkannte Papst Clemens VII. die Barnabiten an. Zaccaria bereiste als Prediger seiner religiösen Mission ganz Norditalien. Seine Neuerungen auf dem Gebiet der katholischen Bräuche und Riten beeindruckten die Gläubigen, wurden aber von einigen Kirchenbehörden misstrauisch aufgenommen. Er starb am 5. Juli 1539 in Cremona und wurde in Mailand beigesetzt.