Ich hätte genau so reagiert und zwar dass ich nicht festgehalten mich hätte, wo dieser Nasenbohrer hin gegriffen hat und sofort das Desinfektionsmittel für die Hände benutzt.
Forum - Nasebohren
Man weiss ja oft nicht, wer wo wie wo hin langt. Wenn man das so alles wüsste? dann dürfte man nicht mehr aus dem Haus gehn.
Also ich gehöre zu den 9 Prozent, ich bohre nicht in der Nase und in der Öffentlichkeit würde ich es schon gar nicht tun.
Nasebohren findet schon in der Kindheit statt. Und wären da nicht andere Kinder, die laut sagen, wie eklig das wäre, würde das für so manches Kind vollkommen "normal" sein.
Ich habe in der Schule so manch einen "Nasenbohrer", was mich auch ekelt und ich frage sie, ob sie ein Taschentuch brauchen und schicke sie immer sofort zum Händewaschen.
Ja, es ist eklig. Und nicht nur das. Ich denke da wie Jasmin4you. Man weiß ja nie, wo andere Leute überall hingreifen bzw. hingegriffen haben. Wenn ich keine Gelegenheit zum Händewaschen habe, kann ich ja das Desinfektionsmittel verwenden, das ich seit Corona in der Handtasche habe.
Und wie viele kommen vom WC hinaus, und waschen sich nicht die Hände, das finde ich noch schlimmer als die Nasenbohrer.
Ich sehe es auch wie Jasmin4you, dass man ja normalerweise nicht sieht, wer vorher mit welchen Händen schon wo hingegriffen hat. Man kann nur erahnen, was sich auf öffentlichen Haltegriffen und Türschnallen so alles tummelt. Deshalb vermeide ich es schon lange, mich wo anzuhalten, wenn es möglich ist, bzw. mir danach bald die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Man überlebt zwar den meisten "Dreck" auf den Griffen, aber ich finde es sehr ekelig. Ich wurde in Sachen Manieren streng erzogen und habe früh gelernt, dass ich nicht in der Nase bohren soll, da war ich sehr klein. Das ist mir dann geblieben, niemals würde ich das machen, auch nicht, wenn mich keiner sieht. Manchmal sehe ich das an einer roten Ampel zufällig, dass der oder die im Auto hinter mir ungeniert in der Nase bohrt und mich reckt es dann beinahe.
Ist ja verpönt. Dennoch saß mir heute im Bus einer gegenüber, der lange und anhaltend in seiner Nase gebohrt hat. Ich hab dann geschaut, dass ich nicht an die selben Stellen wie er hinfasse und mir gründlichst die Hände gewaschen. Anschließend habe ich gegoogelt: Laut einer Studie bohren 91 Prozent der Erwachsenen in der Nase und beinahe alle denken, dass alle Menschen in der Nase bohren.
J. W. Jefferson und T. D. Thompson: Rhinotillexomania: psychiatric disorder or habit? In: J Clin Psychiatry 56, 1995, S. 56–59.