Die muss ich jetzt unbedingt googeln, das klingt ja schrecklich. Was wird bei uns noch alles eingeschleppt. Heutzutage ist es schon ziemlich einfach, da Schädlinge durch die ganze Welt geflogen werden.
Forum - Neuer Schädling: die Pharaoameise kommt zu uns
Ich habe auch gleich nachlesen müssen, das hört sich alles sehr gruselig an. Wenn sogar die Bausubstanz davon Schaden nimmt und man davon krank werden kann.
Klingt nicht gut 
Was ich dazu auch noch gefunden habe:
Immer dann, wenn von Schädlingen eine Gefahr für das Leben der Bewohner ausgeht, darf der Befall nicht einfach still und heimlich bekämpft werde. Stattdessen sollten Sie das Auftreten der Tierart beim zuständigen Gesundheitsamt melden. In verschiedenen Ländern und Städten besteht sogar eine gesetzliche Meldepflicht, wie beispielsweise in Wien.
Auf die Pharaoameise trifft genau das zu, denn entgegen zahlreicher anderer, harmloser Ameisenarten gilt sie als Überträger unzähliger für den Menschen gefährlicher Krankheiten.
Dies klingt nicht gut und wir können nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell vermehrt. Werde mal danach googeln.
Die Menschheit fliegt ständig in der welt umher.
Da können sich im Gepäck immer leicht so kleine Lebewesen verstecken.
Und die, denen es bei uns gefällt, vermehren sich halt auch dementsprechend.
Nachdem die Welt globaler geworden ist und die Klimazonen sich verändern, werden noch viele Tierchen und Pflanzen den Weg zu uns finden.
Die neuen Gefahren muss man da erst kennenlernen. Danke für die Info! Werde mir diese Ameise nun mal ansehen, um zu wissen wie sie aussieht.
Hab nun nachgeschaut!
Die Pharaoameise ist eine der kleinsten Ameisenarten und gehört zur Unterfamilie der Knotenameisen. Sie ist ursprünglich in Asien beheimatet und wurde im 19. Jahrhundert in Europa eingeschleppt... (lt. Wikipedia)
Zuletzt bearbeitet von moga67 am 31.05.2024 um 16:16 Uhr
Ein Schädling aus Ostasien breitet sich auch bei uns mehr und mehr aus. Und er ist äußerst gefräßig: Er soll sowohl Pflanzen als auch Bausubstanz zerstören.
Sie ist winzig und doch gefährlich: Die Pharaoameise, die aus Ostasien stammt, breitet sich bei uns zunehmend aus. Sie frisst Exkremente, Erbrochenes und rohes Fleisch. In diesem Zuge kommt sie in Kontakt mit unterschiedlichen Keimen, die sie weiter verbreitet. Auch Obst, zucker- und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Marmelade, Honig, Schokolade und Gebäck gehören auf den Speiseplan des gefräßigen Insekts. Entdeckt man eine Pharaoameise, hat man bereits eine große Population im Haushalt.
Aufgrund ihrer Größe von 0,2 Zentimetern kann die Pharaoameise selbst in verschlossene Lebensmittelbehälter krabbeln. Pharaoameisen haben außerdem ein sehr effizientes System der Futtersuche. Arbeiterinnen können lohnende Futterquellen chemisch markieren, und gleichzeitig ihren Artgenossen auch chemisch mitteilen, wenn eine Futterquelle unbrauchbar geworden ist.
Gefährlich ist auch, dass sich die Populationen auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen in Bausubstanz, in dunkle Bereiche und Hohlräume in Wänden, Fußböden oder Decke und in elektrische/elektronische Geräte eindringen und diese schwer in Mitleidenschaft ziehen. Vor allem, wenn Feuchtigkeit und etwas Wärme gegeben ist. Um Platz für das Volk zu haben, höhlt die Pharaoameise Holz, Dämmstoffe oder Gips aus. Die Bausubstanz verliert an Stabilität.