Über die sozialen Medien hat ein gefährlicher Trend nun auch die heimische Jugend erreicht. Nikotinzahnstocher sind in ganz Österreich im Umlauf und vor allem bei jungen Konsumenten beliebt. Sie werden oft in bunten Päckchen verkauft und sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Ihnen sind die fruchtigen Nikotinbomben ein Dorn im Auge, gegen den sie nun hart vorgeht. "Wenn es bei uns am Schulklo nach Erdbeeren oder Himbeeren riecht, dann gehen wir in die Detektivhaltung", sagt Lochner der "Kronen Zeitung".

Sie betont, dass ihre Schüler erst 15 oder 16 Jahre alt seien und wüssten gar nicht, wie gefährlich Nikotin in ihrem Alter sei. Tatsächlich können, gerade bei den starken Zahnstochern, Schwindel, Herzrasen und Übelkeit auftreten.

Am Poly Mittersill herrscht daher ein striktes Verbot von Nikotinprodukten. Für Schüler, die erwischt werden, ist eine Information der Eltern darüber noch das kleinere Problem. Sie würden nämlich zur Polizei gebracht werden, wo sie sich dann selbst anzeigen müssen. Immerhin würden sie ja gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen, so die Direktorin.

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Zuletzt bearbeitet von Lara1 am 09.04.2026 um 17:40 Uhr