Ein Notar sollte schon wissen, welche Bestandteile für ein Testament nötig sind.
Deshalb kann ich nicht verstehen, warum die Allgemeinheit für den Fehler bezahlen soll.
Ein Notar sollte schon wissen, welche Bestandteile für ein Testament nötig sind.
Deshalb kann ich nicht verstehen, warum die Allgemeinheit für den Fehler bezahlen soll.
Sehe eigentlich auch nicht ein, warum die Allgemeinheit für diesen Fehler bezahlen soll.Ein Notar verdient sehr gut und wenn er einen Fehler macht soll er dafür auch selber gerade stehen!
Klingt unglaublich, ist aber so 2016 geschehen. Ein alleinstehender, kinderloser Herr hatte seiner Pflegerin ein Testament ausgestellt. Nach seinem Tod kam sie damit in die Notariatskanzlei. Gericht und Notar erkannten nicht, dass es nicht den Normvorschriften entsprach und so erbte die Pflegerin das Geld. Erben kämpften lange vor Gericht!
Die Pflegrin hatte bereits ca. 900 000 Euro verjubelt. Nun muss der Steuerzahler ca. 1 Million Euro an die Erben zahlen, da der Notar und der Richter im Auftrag des Staates arbeiten. Nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann der Staat an die beiden Regressansprüche stellen.
Von einem Notar erwarte ich, dass er ein gültiges Testament erkennt.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 12.10.2023 um 13:52 Uhr