Forum - OMV-Chef: Das Körberlgeld holt sich der Staat

 
littlePanda

Der OMV-Chef Alfred Stern kritisiert die heimische Politik deutlich. Er hält wenig von der geplanten Beschränkung für Spritpreiserhöhungen auf drei Tage und warnt vor Verzerrungseffekten. Vor allem aber weist er den Vorwurf, die OMV würde sich mit den hohen Spritpreisen ein einträgliches Körberlgeld verdienen, zurück. „Das Körberlgeld holt sich der Staat“, spielte er im Ö1-Interview am Samstag den Ball an die Politik zurück. Wahrscheinlich bilden es sich die Autofahrer nur ein, daß Preiserhöhungen gleich am nächsten Tag an den Zapfsäulen sichtbar sind, Preissenkungen aber erst nach tagelanger Verzögerung weitergegeben werden. Klar der Staat verdient auch leichtes Geld durch die vielen Steuern, die auf den Treibstoffen sind, aber den Preis macht der Staat nicht.

Billie-Blue

Wenn das stimmt, was er sagt, ist das doch erfreulich. Besser der Staat bekommt das Geld, als es geht auf ein privates Konto. So bekommt letztlich die Allgemeinheit das Körberlgeld, denn der Staat sind wir alle. Der Staat braucht Geld, um alles finanzieren zu können. In Österreich kommen die Steuern großteils aus Einkommenssteuer und Umsatzsteuer. Vermögenssteuern lehnen die meisten ab.