Eine stolze Leistung, das ist jeden Tag fast eine Marathondistanz
Forum - Österreich umrundet: 3.000 km im Laufschritt
Ein großes Ziel, hat er sich da selber gesetzt.
Gratulation zu diesem Erfolg. Da ist die Selbstüberwindung mehrmals heftig auf die Probe gestellt worden!
Diese Ziele würde ich mir aber nicht setzen, (das soll aber diese Leistung nicht abwerten!)
Und was hat er davon, außer dass er schwerstens ramponiert und schwerstens erleichtert ist?
Man kann das Extreme schon arg übertreiben. Ich bin gerne Weitwanderwege über viele Tage gegangen, aber nur so, dass der Körper nicht überansprucht wird.
Nun ja, im Mittelalter hat es auch religiöse Sekten gegeben, die sich mit einer Geißel selbst ausgepeitscht haben. Jedem halt das Seine. Bewundern tu ich sowas nicht.
Ist zwar eine tolle Leistung, aber hatte er nur ein paar Schuhe mit? Und ist es so ein Rekord wirklich wert sich die Gesundheit zu ruinieren?
Großen Glückwunsch für so eine Leistung! Andreas Ropin hat meine große Anerkennung, einfach Klasse. Extreme Herausforderungen zu finden und umzusetzen, verdienen Hochachtung und Anerkennung.
Ich teile die Gedanken .was hat er jetzt davon.nicht.
Den inneren Schweinehund zu überwinden, Herausforderungen zu suchen und als Ziel zu verfolgen ist eine persönliche Leistung, die nicht viele Menschen schaffen.
Ich habe diesen Bericht gestern auch gelesen und finde die Leistung auch sehr bemerkenswert! Interessant ist auch die Vorgeschichte bzw. Motivation, warum Andreas Ropin diese Tortouren auf sich genommen hat. Er war schwer alkoholkrank und möchte mit dieser Aktion andere Menschen, die in Krisen stecken, zu einer Umkehr und zu gutem Leben motivieren.
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3219721/
Der steirische Extremsportler und Läufer Andreas Ropin hat am Freitag seine Umrundung Österreichs vollendet. Bei Großgmain am Fuß des Untersberges (Flachgau) kam er ins Ziel nach 72 Tagen und mehr als 3.000 Kilometern, die sich teils zur Tortur entwickelten.
Die Laufschuhe sehen nun schon miserabel aus, der Extremsportler selbst glücklich und schwer gezeichnet nach 120.000 Höhenmetern: „Ich bin schwerstens ramponiert, die Füße sind fetzenkaputt. Ich bin schwerstens erleichtert, dass ich jetzt im Ziel bin.“
Übernachtet hat er oft in freier Natur, war täglich zehn bis 13 Stunden unterwegs, Gelsen, meterhohe Brennesselwälder, zwischendurch gehen ihm die Vorräte im Rucksack aus, Hitze, Kälte, Schnee, Eisplatten, Wind und nasse Füße sind die Begleiter: „Dann habe ich große Blasen mit Entzündungen gehabt, dazu kamen Nagelbettentzündungen. Ich habe zwischen 15 und 20 Mal ans Aufgeben gedacht, locker.“
Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung.
Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, so etwas zu machen.