Forum - Österreich weiter nicht in Spitzengruppe bei Pressefreiheit

 
Katerchen

Österreich schafft es weiterhin nicht zurück in die Spitzengruppe der Staaten mit guter Pressefreiheit. Hausjell (Wiener Kommunikationswissenschafter) berichtete, dass Medien in Österreich direktem und indirektem Druck ausgesetzt ist. Er verwies etwa auf die Anrufe von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei Chefredakteuren, aber auch die "nach schwer nachvollziehbaren Kriterien" gezimmerte Corona-Nothilfe für Medien sowie die "finanzielle Abhängigkeit der Medien gegenüber der Regierung". Die frühere ORF-Journalistin Möhring wiederum kritisierte mit Blick auf die Pressekonferenzen der Regierung, dass die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt "während der harten Zeit der Coronakrise benutzt wurde wie ein Staatsfernsehen".

Norwegen und Finnland weiter unangefochten an der Spitze

Hausjell empfahl den Medienverantwortlichen in Österreich "eine Fact-Finding-Mission in die skandinavischen Länder zu machen", um wieder in die Nähe der vorderen Plätze zu kommen. Tatsächlich liegen auch heuer Norwegen und Finnland auf den Spitzenplätzen. Dahinter tauschten Schweden (nun 3.) und Dänemark (4.) die Plätze. Deutschland verlor zwei Ränge auf Platz 13 und flog damit erstmals aus der "weißen Gruppe". Dieser gehören neben den vier skandinavischen Ländern nur noch Costa Rica, die Niederlande, Jamaika, Neuseeland, Portugal, die Schweiz und Irland an.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Länder wie Costa Rica und Jamaika in Bezug auf Pressefreiheit besser bewertet werden wie Österreich. So etwas sollte beschämend sein.

(vienna.at)

Lara1

Ja, das ist wirklich beschämend. Über diese gekaufte Berichterstattung habe ich mich schon lange geärgert.

Den Staatsfunk genieße ich seit Anbeginn der Plandemie nicht mehr. Die Dauerschleife der Panikmache ist nicht auszuhalten.

Bei den Zeitungen - auch die, die sich Qualitätsmedien genannt haben, ist es zunehmend schlechter geworden. 

Nicht umsonst hat unsere Regierung Werbemillionen verpulvert, die wir alle bezahlen müssen.