Forum - Österreichs Wirtschaft bricht ein

 
Billie-Blue

Laut Einschätzung des WIFO fällt die Schrumpfung Österreichs Wirtschaft katastrophaler aus, als befürchtet.

Demnach sei die Lage schlimmer als in den meisten anderen europäischen Ländern. Nicht nur Deutschland, auch Spanien und Frankreich schneiden wesentlich besser ab.

Im vierten Quartal 2020 schrumpfte unsere Wirtschaft ins Minus. Im laufenden ersten Quartal ist die Wirtschaft weiter am schrumpfen. Nach 2 negativen Quartalen wäre somit die Definition einer REZESSION erfüllt.

Detalliert wird die Statistik Austria von der Entwicklung des BIP im Vorjahr berichten. Ende März weiß man dann, ob dieses Quartal wieder so schlecht ausfällt.

 

 

Katerchen

 

Der Tourismus ist in Österreich ein sehr wichtiger Bestandteil des Bruttoinlandsprodukt. Der fällt zur Zeit fast komplett weg und das hat selbstverständlich erhebliche Auswirkung auf die Wirtschaft. Da tut sich beispielsweise Deutschland leichter als fast reine Industrienation.

 

jowi59

Wenn der Tourismus stillsteht fallen die ganzen steuerschonenden Investitionen weg, das betrifft dann auch die ganzen Zulieferer und Handwerkesbetriebe. Alle nicht unbedingt notwendigen Investitionen werden verschoben. Den Betrieben und auch Angestellten fehlt das Einkommen. Und so dreht sich die Spirale immer weiter abwärts.

alpenkoch

ja genau, Katerchen  und  jowi59 - und da gibt es trotzdem "mindestens 5 rote Menschen" die anscheinend alle in der Tourismusbranche (Abtlg. Ski und Schnee) zu der ÖVP zählen und meckern, weil angeblich diese Bonzen mit ihren Skiliften (nicht von mir!) wegen Parteizugehörigkeit bevorzugt werden und ähnliches Geschwafel.

hier nen Artikel der meine Meinung widergibt:

Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Unique research“ für das Nachrichtenmagazin profil zufolge sind fast zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher für eine Schließung der Skigebiete. Das Ergebnis ist schwer nachvollziehbar. Eine Schließung der Skipisten wäre durch nichts gerechtfertigt. Erst Mitte der Woche hat eine Infektionsepidemiologin der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) klargestellt, dass es keine überzeugenden Hinweise gebe, wonach Skifahren ein erhöhtes Risiko berge. Analysen hätten „so gut wie keine Fälle“ ergeben, wo die Ansteckung bei der Ausübung des Sports erfolgt sei. Trotzdem wird die Gefahr von in- und ausländischen Medien, Politikern sowie Experten immer wieder herbeigeredet und -geschrieben. Dieses Skifahrer-Bashing zeigt Wirkung, wie die Umfrage belegt.
Kritiker blenden die Aussage der AGES-Expertin einfach aus. Und sie negieren alle Bemühungen der Liftbetreiber, die mit ausgeklügelten Konzepten und großem finanziellen Aufwand für größtmögliche Sicherheit sorgen. Ihr Bannstrahl trifft nicht nur die Skifahrer, sondern den Wintertourismus in seiner Gesamtheit, der spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Österreich als Sündenbock herhalten muss.
Bis jetzt hat die Bundesregierung – auch auf Druck der betroffenen Landeshauptleute – dem Shitstorm standgehalten. Die Skigebiete bleiben geöffnet. Wer dennoch ihre Schließung fordert, braucht über die für 8. Februar geplanten leichten Lockerungen an den Schulen und im Handel erst gar nicht nachzudenken.     kopiert von ots.at

Maisi

In gewissen Bereichen, so eben alles geschlossen ist, und da zählt eben Tourismus dazu, wird die Wirtschaft sicher einbrechen. Aber die Handwerker bei uns in der Gegend "jammern", dass sie zuviel Arbeit haben, Privathaushalte investieren jetzt sehr viel.  Wir wollen uns eine neue Heizung kaufen, dabei hat uns der Vertreter erzählt, dass jetzt soviele Heizungen verkauft werden wie 2008/09 bei der Finanzkrise. Aber auch Betriebe investieren jetzt sehr viel, da sie ja die Covidförderung erhalten. 

Und beim Tourismus denke ich mir, sobald wir das Coronavirus im Griff haben, wird der Tourismus wieder aufblühen, mehr als zuvor. die Zeit müssen wir eben überbrücken. 

Billie-Blue

Die Welt ist nicht schwarz weiß, besser gesagt schwarz rot, auch wenn sich der kleine Maxi das so vorstellt. Nicht jeder, der kritisiert , ist automatisch rot, es gibt zum Glück auch noch andere Möglichkeiten....viele Unternehmer, die traditionell schwarz gewählt haben, sind bitter enttäuscht, da brodelt es in der Partei, ein Machtkampf türkis-schwarz....Kritik kommt viel  aus den eigenen Reihen, aber auch bei den Grünen...was solls, Wahltag ist Zahltag

snakeeleven

Der Tourismus  in Österreich jammert immer . Ist es im Winter zu Warm - wird gejammert, gibt es eine verregneten Sommer - wird gejammert. Aber die hOTELS WERDEN IMMER GRÖSSER: