Forum - Paradox

 
Maarja

Je fortschrittlicher ein Land, desto größer ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Eigentlich denkt man, wenn Männer und Frauen die gleichen Rechte haben, können sie sich ähnlich entwickeln. Das das nicht so ist, nennen Forscher das "Gender-Equality-Paradox". Man mutmaßt, dass Wohlstand von Zwängen befreit und die Menschen eher in die Lage versetzt, stereotypen Interessen zu folgen. Wo Not herrscht, ist man eher gezwungen, über seinen Schatten zu springen und wächst daran auch

Lara1

Wobei ich finde, dass es Ansichtssache ist. Wo muss oder kann ein Unterschied zwischen den Geschlechtern sein?

Wenn eine Frau in der Lage ist, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu versogen und gross zu ziehen - und dann auch noch keinen Nachteil in der Pension zu haben - 

empfände ich das als erstrebenswert.

Billie-Blue

Ein sehr spannendes Thema.

Unterschiede sind ja nciht zwingend negativ.

Durch die Biologie unterscheiden sich Mann und Frau gravierend. Der Feminismus vor 20, 30 Jahren hat gefordert, dass diese Unterschiede in der Medizin zur Anwendung kommen. Medikamente werden an männlichen Versuchspersonen erprobt und sind deshalb für Frauen schlechter verträglcih. Deshalb forderte man weiblcihe Versuchsgruppen.

Heute ist dieser Feminismus einem neuen, sehr befremdlcihen Genderunsinn gewichen. Man möchte die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht mehr sehen und es ist eine Art Rückschtritt. 

Vielleicht kommt man auch dadurch zu solchen Ergebnissen.