Ich kenn nur das Chaos rund um Linz. Mir tut jeder Pendler leid, der soviel Freizeit im Auto verbringen muss, nur um in die Arbeit zu kommen. Mir reicht es schon. wenn ich zur Stoßzeit einen Termin in der Nähe von Linz habe.
Forum - Pendeln
Ich pendle auch jeden Tag in die Arbeit, das sind knapp 40 Kilometer einfach. Fahrzeit ist etwa 35 Minuten. Wenn kein Stau durch eine Baustelle oder Unfall ist.
Ein Sohn hat ungefähr Anfang Corona bei einer Firma in München angefangen.
Der war die ganze Zeit zu Hause in Home-Office.
Erst seit heuer im Frühjahr muss er meist in die Firma.
Da sucht er sich dann immer ein Zimmer für ein paar Tage, ist sündteuer.
Er hätte auch eine Wohnung gesuch, ist aber auch alles unbezahlbar.
So kommt er übers Wochenende immer nach Hause, ist billiger.
Ich bin einmal privat mit dem Zug ziemlich früh am Morgen nach München gefahren. Der Zug war gesteckt voll. Lauter Pendler. So extrem wie in München habe ich das noch bei keiner österreichischen Stadt gesehen.
Ich war auch jahrelang Pendlerin und bin sehr froh und dankbar, dass ich mein Büro jetzt gut zu Fuß erreichen kann.
Das Pendeln nach München ist normal. Ein gewöhnlicher Angestellter kann sich keine Wohnung in München oder näheren Umgebung mehr leisten.
Wenn ich das alles so höre? da bin ich froh, daß ich mein Büro Zuhause habe. Das ist bequemer, vertrauter und spart viel Nerven aber auch Geld und das Kostbarste - die Zeit.
ich hatte das Glück nicht allzuweit "Pendeln" zu müssen. Der weiteste weg zum Arbeitsplatz war 15 km.
Ich war mein ganzes Arbeitsleben sehr dankbar, dass ich einen kurzen Anfahrtsweg hatte und nicht in eine Großstadt pendeln musste.
Meine Kinder haben da auch großes Glück, der Ältere muss zwar ca. 45 Km eine Richtung fahren, aber da ist nicht soviel Verkehrsaufkommen. Der Jüngere und die Schwiegertochter können zu Fuß zur Arbeit gehen.
Ich pendle tatsächlich auch nach München. Die Stadt wird immer voller. Dort wohnen hauptsächlich Menschen, die viel Geld haben oder Menschen, die gar kein Geld haben und deshalb das Recht auf eine Sozialwohnung, oder eben kinderlose Paare oder Singles. Wenn man eine Familie gründet, ist man meist gezwungen, die Stadt zu verlassen, wenn man vernünftig leben will. Ich stelle mir die Stadt manchmal wie eine große Maschine vor, die am Laufen gehalten werden muss
- 1
- 2
Eine unvorstellbare Zahl an Menschen, nämlich fünfhunderttausend, pendeln jeden Tag nach München um zu arbeiten. Das dürfte bei anderen großen Städten ähnlich sein