In meiner benachbarten Therme war vor ein paar Wochen in Kurgast aus dem Burgenland.
Er sagte, von den Windrädern im Burgenland sind oft die Hälfte abgeschalten weil der Strom nicht wegtransportiert werden kann.
Da werden noch viel starke Leitungen kreuz und quer durch Österreich benötigt.
Ich kann das einfach nicht verstehen, deshalb einmal kopiert:
Es klingt verrückt, ist aber Folge der deutschen Energiewende: Deutschland hat 30.000 Windkraftanlagen, und die produzieren zu viel Strom, für den es keine Abnehmer gibt, der aber auch nicht gespeichert wird. Dennoch müssen die Verbraucher dafür zahlen, obwohl sie nie in den Genuss dieses Stroms gekommen sind.
Schuld sind daran die vielen Windkraftanlagen im Land, für die es keine Abnehmer gibt. Die meisten und mit Abstand produktivsten der gut 30.000 Turbinen befinden sich im Norden des Landes – denn dort weht auch am meisten Wind. Die meisten Abnehmer sind im Süden, denn dort ist der Großteil der deutschen Industrie.
Hier entsteht das Problem: Im Norden fehlen die Abnehmer für den überschüssigen Strom, doch für den Transport in den Süden fehlen die nötigen Stromtrassen, die vielfach noch im Bau befindlich sind. Das Ergebnis: Windparks müssen immer häufiger abgeregelt werden.
Was also zur Nutzung der Windkraft fehlt, sind Nord-Süd-Stromtrassen oder Speicherkapazitäten für den überschüssigen Strom. Das fehlt aber nach wie vor. Dennoch ist es das Hauptinteresse der regierenden Gründen, den Ausbau mit neuen Windrädern voranzutreiben, obwohl sich damit das Problem nur noch weiter zuspitzt.
nachzulesen im exxpress
Nachtrag: die Deutschen müssen für diesen Phantomstrom 800 Millionen bezahlen.
Zuletzt bearbeitet von Lara1 am 16.12.2022 um 19:36 Uhr