Diese Entdeckung lässt Astronomen staunen: Zwei Riesenplaneten haben eine geringere Dichte als Zuckerwatte.
Ihre mittlere Dichte ist geringer als die von Zuckerwatte: Die zwei Planeten des 1.100 Lichtjahre entfernten Sterns TOI-791 sind so groß wie Jupiter, besitzen aber nur etwa ein Dreißigstel seiner Masse.
Hobbyforscher hatten 2019 und 2023 die beiden Planeten von TOI-791 in den Archivdaten des Weltraumteleskops TESS aufgespürt. Dieses überwacht seit 2018 die Helligkeit von Millionen von Sternen, um nach Planeten zu suchen. Zieht ein Planet auf seiner Umlaufbahn von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorüber, so schwächt er dessen Helligkeit bei diesen Transits regelmäßig geringfügig ab und verrät auf diese Weise seine Existenz.
Aus der Stärke der Abschwächung des Sternenlichts können Forscher auf die Größe der Planeten schließen: Die beiden Begleiter von TOI-791 sind etwa so groß wie Jupiter. Über mehrere Jahre hinweg verfolgten Astronomen nach der Entdeckung die Transits der Planeten und stießen dabei auf leichte Unregelmäßigkeiten. Mit ihrer Anziehungskraft stören sich die Planeten gegenseitig, und aus diesen Störungen konnten die Forscher berechnen, welche Masse die Planeten enthalten.
Das Ergebnis war eine Überraschung: Beide sind viel leichter als Jupiter. Daraus ergibt sich eine mittlere Dichte von etwa 0,04 Gramm pro Kubikzentimeter - das ist sogar noch etwas geringer als der typische Wert von 0,05 für Zuckerwatte. Zum Vergleich: Die mittlere Dichte der Erde liegt bei 5,5 - die von Jupiter bei 1,3 Gramm pro Kubikzentimetern.
Es ist schon immer überraschend was man im Universum entdeckt. Aber es muss enttäuscht werden, schmecken wie Zuckerwatte werden diese Planeten bestimmt nicht – und ein Steckerl zum aufspießen dieser „Zuckerwatte“ wird sich auch nicht finden.
Diese Entdeckung lässt Astronomen staunen: Zwei Riesenplaneten haben eine geringere Dichte als Zuckerwatte.
Ihre mittlere Dichte ist geringer als die von Zuckerwatte: Die zwei Planeten des 1.100 Lichtjahre entfernten Sterns TOI-791 sind so groß wie Jupiter, besitzen aber nur etwa ein Dreißigstel seiner Masse.
Hobbyforscher hatten 2019 und 2023 die beiden Planeten von TOI-791 in den Archivdaten des Weltraumteleskops TESS aufgespürt. Dieses überwacht seit 2018 die Helligkeit von Millionen von Sternen, um nach Planeten zu suchen. Zieht ein Planet auf seiner Umlaufbahn von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorüber, so schwächt er dessen Helligkeit bei diesen Transits regelmäßig geringfügig ab und verrät auf diese Weise seine Existenz.
Aus der Stärke der Abschwächung des Sternenlichts können Forscher auf die Größe der Planeten schließen: Die beiden Begleiter von TOI-791 sind etwa so groß wie Jupiter. Über mehrere Jahre hinweg verfolgten Astronomen nach der Entdeckung die Transits der Planeten und stießen dabei auf leichte Unregelmäßigkeiten. Mit ihrer Anziehungskraft stören sich die Planeten gegenseitig, und aus diesen Störungen konnten die Forscher berechnen, welche Masse die Planeten enthalten.
Das Ergebnis war eine Überraschung: Beide sind viel leichter als Jupiter. Daraus ergibt sich eine mittlere Dichte von etwa 0,04 Gramm pro Kubikzentimeter - das ist sogar noch etwas geringer als der typische Wert von 0,05 für Zuckerwatte. Zum Vergleich: Die mittlere Dichte der Erde liegt bei 5,5 - die von Jupiter bei 1,3 Gramm pro Kubikzentimetern.
Es ist schon immer überraschend was man im Universum entdeckt. Aber es muss enttäuscht werden, schmecken wie Zuckerwatte werden diese Planeten bestimmt nicht – und ein Steckerl zum aufspießen dieser „Zuckerwatte“ wird sich auch nicht finden.