Forum - Polizei soll Telefonbetrug ignoriert haben

 
jowi59

gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3242708/

Es war eine bekannte Betrugsmasche, an die der Stadt-Salzburger letzte Woche geraten ist: Eine angebliche Staatsanwältin ruft ihn an, weil seine Tochter einen tödlichen Autounfall verursacht haben soll. Um eine Haft zu vermeiden, solle der Salzburger 50.000 Euro Kaution in bar bezahlen, so die Forderung. Der Mann durchschaut den Betrug sofort – schließlich ist seine echte Tochter noch viel zu jung, um selbst Auto zu fahren. Doch zum Schein geht er auf die Forderungen ein, hält die angebliche Staatsanwältin am Apparat und fährt zu einer Polizeiinspektion in der Stadt Salzburg, um das anzuzeigen.

Was ihm dort passiert, schildert er so: „Im Foyer des Wachzimmers wurde mir dann relativ bestimmt gesagt, dass sie keine Zeit dafür haben und dass es sowieso ein Betrug ist und dass wenn ich das eh weiß, dann soll ich doch einfach auflegen. Also bin ich eher zur Last gefallen, bin ich mir vorgekommen. Also entweder waren die Herrschaften wirklich überlastet, was ja durchaus sein kann. Aber ich weiß nicht, ob man unbedingt so mit jemanden umgehen sollte, der auch auf Bitten der Polizei hin solche Dinge zu melden, der sich dann auch wirklich live meldet.“

Ich meine, so etwas sollte nicht passieren.,

Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, einen Geldboten auf frischer Tat festzunehmen.

moga67

Ich denke, es ist Aufgabe der Polizei auch da Hilfe und Unterstützung zu leisten.
Gerade ins Netz verlagern die Gauner nun ihre Aktivitäten und vielleicht hätte man wenigstens einen Mitläufer enttarnen können.

Denke, das wird auch Polizei intern noch Folgen haben!

littlePanda

Ich frage mich bei der Geschichte, warum der Mann zwar ab die Öffentlichkeit gegangen ist, aber der Landespolizeidirektion weder den Zeitpunkt noch die Polizeiinspektion nennen will.