Forum - Provokation durch das Lesen eines Buches???

 
snakeeleven

Eine Studentin wird attackiert, weil sie ein Buch über das Judentum liest. Sie meldet den Vorfall bei der Polizei. Dort wird sie angeblich zurückgewiesen weil sie durch das Lesen eines Buches über das Judentum "Provoziert" habe.Sie trage dadurch Mitschuld an dem Vorfall . (Nachzulesen auf kurier at vom 28.05.2021)
Da frage ich mich ob das noch NORMALE ZUSTÄNDE sind .

MaryLou

Wer weiß schon noch was heutzutage noch normal ist. Solche Zustände sollte es natürlich nicht geben. Die Polizei hat natürlich nicht darüber zu entscheiden wie oder was, wo und von wem ein Buch gelesen werden darf.

 

Raptor

Ich glaube nicht, dass sie durch das Buch über das Judentum provoziert hat. Es ist sicher 

das öffentliche lesen eines Buches und die damit verbundene Provokation der modernen

Handygesellschaft. Man kann doch in Gegenwart dieser modernen Analphabeten, deren

Alphabet nur 16 Buchstaben aber 127 Emojis hat kein Buch lesen. Ist doch voll ätzend

wenn das Mädel da die Intellektuelle raushängen lässt. Kann sich doch kein Proll der was

auf sich hält gefallen lassen! Und dass unsere lieben Freunde und Helfer dafür volles

Verständnis haben sehe ich auch ein, sind doch möglicherweise ihre zukünftigen Kollegen.

Katerchen

Ich glaube, da sollten eher die Polizisten zum Buch greifen und sich etwas Nachhilfe in Sachen "Aufgabenstellung der Polizei" beschaffen. 
Aber es stimmt schon, die Gesellschaft wird immer dämlicher und intoleranter.

Billie-Blue

Für mich ist dieser Vorfall schwer vorstellbar. Kenne aber auch keine Hintergründe.