Hinter Österreichs Wachstumsprognosen steht ein Fragezeichen. Die geopolitischen Krisenherde verursachen neue Kosten. Und es gilt weiterhin, das Budget zu sanieren.
Die gute Nachricht: Bürokratie-Abbau kostet den Staat nichts, bringt aber Spielraum für Investitionen und somit Wachstum. Allein eine Reduktion der Regelungswut und Vorschriftenflut um 5 bis 10 Prozent könnte Österreichs Unternehmen um Milliardenbeträge entlasten.
Die Bundesregierung stellte im Dezember 2025 ein erstes Bürokratie-Abbaupaket vor. Die Wirtschaftskammer hatte im Vorfeld zahlreiche Vorschläge eingebracht, viele wurden aufgegriffen: zum Beispiel höhere Buchführungsschwellen, eine längere „Schonfrist“ bei Betriebsnachfolgen (Grace-Period), Erleichterungen bei den Registrierkassen sowie schnellere Genehmigungen für Betriebsanlagen, Photovoltaik oder E-Ladestationen.
Dieses Paket war ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist nun, dass die Entlastung rasch umgesetzt wird und bei den Unternehmen ankommt. Und: Die Wirtschaftskammer fordert ein zweites Bürokratie-Abbaupaket mit weiteren Maßnahmen.
So würde die Anhebung der Umsatzsteuerschwelle von 100.000 auf 150.000 Euro viele kleinere Betriebe entlasten: Sie müssten statt monatlich nur quartalsweise die Umsatzsteuer voranmelden und hätten so deutlich weniger Aufwand.
Viele einzelne Vorschriften mögen für sich betrachtet klein erscheinen. In Summe verunsichern und blockieren sie Unternehmen jeden Tag. Die Devise muss somit sein: Mehr Freiheiten für Betriebe, weniger Verwaltung.
gefunden auf meinbezirk.at
Hinter Österreichs Wachstumsprognosen steht ein Fragezeichen. Die geopolitischen Krisenherde verursachen neue Kosten. Und es gilt weiterhin, das Budget zu sanieren.
Die gute Nachricht: Bürokratie-Abbau kostet den Staat nichts, bringt aber Spielraum für Investitionen und somit Wachstum. Allein eine Reduktion der Regelungswut und Vorschriftenflut um 5 bis 10 Prozent könnte Österreichs Unternehmen um Milliardenbeträge entlasten.
Die Bundesregierung stellte im Dezember 2025 ein erstes Bürokratie-Abbaupaket vor. Die Wirtschaftskammer hatte im Vorfeld zahlreiche Vorschläge eingebracht, viele wurden aufgegriffen: zum Beispiel höhere Buchführungsschwellen, eine längere „Schonfrist“ bei Betriebsnachfolgen (Grace-Period), Erleichterungen bei den Registrierkassen sowie schnellere Genehmigungen für Betriebsanlagen, Photovoltaik oder E-Ladestationen.
Dieses Paket war ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist nun, dass die Entlastung rasch umgesetzt wird und bei den Unternehmen ankommt. Und: Die Wirtschaftskammer fordert ein zweites Bürokratie-Abbaupaket mit weiteren Maßnahmen.
So würde die Anhebung der Umsatzsteuerschwelle von 100.000 auf 150.000 Euro viele kleinere Betriebe entlasten: Sie müssten statt monatlich nur quartalsweise die Umsatzsteuer voranmelden und hätten so deutlich weniger Aufwand.
Viele einzelne Vorschriften mögen für sich betrachtet klein erscheinen. In Summe verunsichern und blockieren sie Unternehmen jeden Tag. Die Devise muss somit sein: Mehr Freiheiten für Betriebe, weniger Verwaltung.
Es gibt einfach zu viele Vorschriften.