Bei Demenzkranken kann man vermutlich wenig machen. Aber wenn ein geistig noch fitter Mensch Rassismusprobleme hat, auch kein Problem - dann darf er sich selbst pflegen.
Forum - Rassismus in der Pflege
littlePanda
Demenzkranke Menschen können auch ohne Rassismushintergedanken aggressiv auf alle möglichen Menschen reagieren. Selbst die eigenen Kinder sind oft davon betroffen.
Maarja
Das ist wahr, dennoch reagieren sie auf bestimmte Auslöser. Das wird ja auch in den Pflegekonzepten für Menschen, bei denen die Krankheit weit fortgeschritten ist, eingesetzt. Man gestaltet die Welt um sie herum so, dass sie mit für die guten Reizen umgeben sind. Eine schwarze Pflegekraft ist für einige offenbar ein schlechter Reiz.
Was tut man also? Man muss sie ja trotzdem pflegen? Wo nimmt man das Personal her? Und die Leute, die dieser Mensch dann akzeptiert, wie geht es denen damit?
Laras Beitrag hat mich an etwas erinnert: Es gibt tatsächlich immer wieder Probleme mit Rassismus in Pflegeheimen. Auch Menschen mit ausländerfeindlicher Gesinnung werden pflegebedürftig. Weil man gerade im Pflegebereich auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund angewiesen ist, bleiben hier Probleme nicht aus. Besonders Demenzkranke reagieren mitunter aggressiv, besonders auf dunkelhäutige Pflegekräfte