Ratlos!

Raptor
Raptor

In der besinnlichen Adventzeit (und weil man wegen C. nicht aus dem Haus soll) bleibt viel Zeit zum Nachdenken. Und je mehr ich nachdenke umso ratloser werde ich. An wem oder an was kann ich mich orientieren? Wer von den vielen Experten sagt die Wahrheit? Während in den Tropen täglich x Hektar Regenwald niedergebrannt werden und dieser so wichtige Speicher für CO2 Stück für Stück vernichtet wird, juckt das in unseren Breiten ausser ein paar Naturschützern scheinbar niemanden. Dafür haben wir in allen Medien das permanente Gejaule wegen Corona. Politiker aller Farben machen sich wichtig und erzählen uns vom "Licht am Ende des Tunnels" anstatt sich um die echten Probleme zu kümmern. Eines ist sicher - an Corona wird die Menschheit nicht aussterben! Das hat die Pest auch nicht geschafft. Aber wenn die Klimaerwärmung einen gewissen Punkt überschreitet wird sie unumkehrbar und dann Gute Nacht! Bin ich jetzt ein "Schwarzseher", ein Ignorant oder nur jemand, der einen etwas anderen Blickwinkel hat? Würde mich freuen, eure Meinung zu diesen Themen zu lesen!

hobbykoch
hobbykoch

Ich will die Coronakrise nicht kleinreden. Aber in Hinblick auf die Probleme, die du genannt hast, und langfristig gesehen, denke ich auch, dass Corona noch eine unserer geringeren Sorgen ist. Mich macht es nachdenklich, wenn ich sehe, dass die Leute mit Corona mental schon so überfordert sind. Wie wollen sie dann mit den Auswirkungen der Klimaerwärmung, die wahrscheinlich wesentlich einschneidender sein werden, umgehen?

Lara1
Lara1

Ja, es ist erschütternd, was sich da abspielt. 

Die  Menschen sind nicht überfordert, die sind schon so weichgeklopft, daß sie nicht mehr denken können. Und das ist sicher gewollt.

Wer würde sich da für unsere Natur einsetzen? Die Brandrodungen im Regenwald sind eine riesige Katasthrophe. Auch die Gefahr, die von den Kernkraftwerken ausgeht, ist für mich beängstigend.

Billie-Blue
Billie-Blue

 Natürlich ist es schrecklich wie der Mensch mit der Erde umgeht. Brandrodungen im Regenwald, Riesige Tanker, die das Meer verseuchen, bald leergefische Ozeane, schmelzende Polkappen usw, eine endlose Liste.

Ich sehe es mittlerweise so: wenn man sich die Geschichte der Erde ansieht, gibt es den Menschen ja nur ganz kurz, viele Lebewesen lange vor uns sind wieder ausgestorben, die Erde versank mehrmals in Eiszeiten, Meteoriteneinschläge usw. Eines ist sicher, die Erde erholt sich immer wieder, ein paar Millionen  Jahre mögen uns lange erscheinen, aber für die Erde ist das nichts und schon haben sich neue Lebensformen entwickelt. Uns Menschen wird es so wie alle anderen Wesen auch nicht ewig geben, durch unser Tun beschleunigt sich vielleicht das Ende. Aber selbst wenn alles abgeholzt und radioaktiv verseucht wäre, es würde irgendwann wieder bergauf gehen. Nur halt ohne Mensch. Aber mit anderen Lebewesen, so war es bisher auch.

Bon-Obo
Bon-Obo

Ihr habt alle Recht, es gibt weitaus wichtigeres als das "C-chen". Es wird ständig ne andere Sau durchs Dorf getrieben, wir werden in nem Tätigkeits und Aufregungs-Taumel gehalten damit wir die wahren Absichten nicht erkennen..... und warum?

Tja...wir können spekulieren.

In der Kriminalistik sagt man.......such die Spur des Geldes, dann findest du die Wahrheit.

Ich denke, wir brauchen einen Widerstand.

moga67
moga67

Raptor, da hast du zwar Recht aber der Mensch ( die Wirtschaft) ist nun mal so, er denkt nur sehr kurzfristig. Derzeit ist Corona in aller Munde aber was in 10-20 Jahren sein wird, daran denkt "keiner". Dabei gibt es jährlich mehr Anzeichen für die kommende Katastrophe.

Von Alanis Obomsawin gibt es einen Spruch, der sagt eigentlich alles aus:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Lara1
Lara1

Danke moga67, ich habe eigentlich immer geglaubt, daß dieser bedeutende Spruch  von den Cree stammt.

Wir zuiieren den Spruch oft.