Forum - Salman Rushdie auf Bühne in New York angegriffen

 
xblue

ich glaube das, bei gewissen Lebewesen, sofort

Quelle - spiegel.de

Der indisch-britische Autor Salman Rushdie ist bei einem Auftritt in New York angegriffen worden. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, stürmte ein Mann auf die Bühne und attackierte Rushdie.

»Rushdie erlitt offenbar eine Stichwunde am Hals und wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Nähe gebracht«, teilte die New York State Police mit: »Ein State Trooper, der vor Ort war, nahm den Verdächtigen sofort in Gewahrsam.« Über Rushdies Zustand sei indes noch nichts bekannt.

Rushdies Werk »Die satanischen Verse« wurde im Jahr 1988 in Iran verboten, viele Muslime betrachteten es als blasphemisch. Der damalige iranische Führer Ayatollah Ruhollah Khomeini erließ eine Fatwa, die zu seiner Tötung aufforderte. Inzwischen ist ein Kopfgeld von mehr als drei Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.
 
Ein japanischer Übersetzer wurde später tatsächlich getötet. Rushdie musste untertauchen, erhielt Polizeischutz.

Katerchen

Er lebt seit dreißig Jahren in der Angst, von einem Irren umgebracht zu werden. Schrecklich. Wahnsinnige mit einer Religion aus dem finsterstem Mittelalter. Als wenn sich die Welt und das Leben nicht weiterentwickelt hätten.

Billie-Blue

Aufpassen Katerchen. Ich habe am 8.August ein Thema zum Paragraf 188 eröffnet. Demnach stehen in Österreich bis zu 6 Monate Freiheitsentzug, wenn man eine anerkannte Religion in irgendeiner Form beledigt , abwertet, verspottet. Genau gesagt, wenn du mit deiner Aussage Anhänger der Religion verärgern könntest.

Ich wundere mich noch immer über dieses Gesetz. Demnach müsste Rushdies Werk bei uns verboten werden. Wir haben seinen Mut  und sein Buich bewundert in unserer Jugend. Damals gabs auch noch nicht den Begriff: Islamophobie

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 13.08.2022 um 09:49 Uhr

Katerchen

Billie-Blue, es gibt beim Islam sehr viele Menschen, die diese Religion gemäßigt und modern leben. Mein Schimpfen richtet sich gegen das extreme Auslegen mit Regeln und Ritualen eben aus diesen finsteren Mittelalter.

Übrigens, im "finsteren" Mittelalter gab es auch bei uns in der "ach so" christlichen Religion diesen Extremismus. Man braucht nur an die sogenannten Hexenverfolgung denken, auch wurden Menschen auf fürchterliche Weise umgebracht, weil sie den "Teufel im Leib" hatten.

Ich verabscheue diesen Extremismus und Fanatismus, übrigens nicht nur in der Religion sondern auch in der Politik (Links- und Rechtsradilale).

Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 13.08.2022 um 12:24 Uhr

Petersilienschnecke

wie recht der Herr Vorschreiber, Katerchen hat

Petersilienschnecke

meine älteren Verwandten regen sich bereits wieder über "die Herrschften" auf

Billie-Blue

Mir ist es darum gegangen, dass ich den Paragrafen mittelalterlich finde. Denn man muss auch Religionen kritisieren dürfen oder satirisch beleuchten. Ich stimme dir zu. Fanatiker gibts da wie dort. Opus Dei ist ein Beispiel, dass da auch in der röm kath Kirche noch manches mittelalterlich ist.

moga67

Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, eigentlich verwunderlich, dass das nicht früher etwas passiert ist. 

DIELiz

stimme dir zu, moga67

allerdings hat Salman Rushdie in GB auch Polizeischutz