Zwölf Polizist:innen aus Salzburg müssen ab September für drei Monate in die Bundeshauptstadt abrücken. Ihr Auftrag ist der Kampf gegen eskalierende Jugendkriminalität. Doch während die Beamt:innen in Wien aushelfen, schlägt die Gewerkschaft Alarm und warnt vor einem Personalnotstand.
Laut einer Anordnung der Bundespolizeidirektion, die der APA vorliegt, sei das „geballte Auftreten von migrantischen Jugendgruppierungen“ der Auslöser für die bundesländerübergreifende Aktion. Der Fokus der Einsätze liegt auf Parkanlagen im Bezirk Wien-Favoriten. Dort soll es vermehrt zu Problemen mit „teilweiser Bewaffnung mit Klappmessern, persönlichen Rivalitäten und Revierkämpfen sowie gesteigerter Gewalt, Raub bzw. Eigentums- und Suchtmittelkriminalität“ kommen.
Bereits seit Anfang August sind Polizist:innen aus vier anderen Bundesländern in Wien im Einsatz. Nun wird die Truppe massiv aufgestockt – unter anderem mit den zwölf Beamt:innen aus Salzburg und sechs weiteren aus Kärnten.
Während die Salzburger Kräfte in Wien für Recht und Ordnung sorgen, stelle sich hierzulande die Frage nach der Personalsituation. Die Gewerkschaft sieht in der Anordnung ein klares Eingeständnis für den Personalmangel in der Bundeshauptstadt. Die Maßnahme werfe die Frage auf, warum die Probleme nicht mit eigenem Personal gelöst werden können.
gwfunden auf salzburg24.at
Zwölf Polizist:innen aus Salzburg müssen ab September für drei Monate in die Bundeshauptstadt abrücken. Ihr Auftrag ist der Kampf gegen eskalierende Jugendkriminalität. Doch während die Beamt:innen in Wien aushelfen, schlägt die Gewerkschaft Alarm und warnt vor einem Personalnotstand.
Laut einer Anordnung der Bundespolizeidirektion, die der APA vorliegt, sei das „geballte Auftreten von migrantischen Jugendgruppierungen“ der Auslöser für die bundesländerübergreifende Aktion. Der Fokus der Einsätze liegt auf Parkanlagen im Bezirk Wien-Favoriten. Dort soll es vermehrt zu Problemen mit „teilweiser Bewaffnung mit Klappmessern, persönlichen Rivalitäten und Revierkämpfen sowie gesteigerter Gewalt, Raub bzw. Eigentums- und Suchtmittelkriminalität“ kommen.
Bereits seit Anfang August sind Polizist:innen aus vier anderen Bundesländern in Wien im Einsatz. Nun wird die Truppe massiv aufgestockt – unter anderem mit den zwölf Beamt:innen aus Salzburg und sechs weiteren aus Kärnten.
Während die Salzburger Kräfte in Wien für Recht und Ordnung sorgen, stelle sich hierzulande die Frage nach der Personalsituation. Die Gewerkschaft sieht in der Anordnung ein klares Eingeständnis für den Personalmangel in der Bundeshauptstadt. Die Maßnahme werfe die Frage auf, warum die Probleme nicht mit eigenem Personal gelöst werden können.