Forum - Schallenberg spricht von Hilferuf

 
Lara1

Außenminister Schallenberg sieht im Veto Österreichs  zum Schengen-Beitritt Rumäniens und Bulgariens einen "Hilferuf".

Gleichzeitig äußerte Schallenberg aber auch Kritik an der Kritik aus Rumänien: Sie sollen die Kirche im Dorf lassen und sich überlegen, wie man einen Diskurs führt und wie man ihn nicht führt.

Tatsache ist, dass Österreich mit den Wirtschaftsflüchtlingen überfordert ist, denke ich.

littlePanda

Da wir nur von sicheren Drittländern umgeben sind, die noch dazu dem Schengenraum angehören, sollte es eigentlich ja nicht möglich sein, daß zig-Tausende Asylanträge bei uns gestellt werden. Das System funktioniert also tatsächlich nicht. 

Wenn das richtig gelesen habe, hat aber nicht nur Österreich ein Veto eingelegt, sondern auch die Niederlande. Warum wird also nur Österreich durchs Dorf getrieben?

Billie-Blue

 Österreich und Niederlande haben falsch entschieden. Die Wirtschaft bezeichnet das Veto als dämlich. Wenn Österreich sich unbedingt selbst isolieren möchte, dann werden wir irgendwann gar nicht mehr gefragt und alleine da stehen. Rumänien und Bulgarien haben sich 10 Jahre vorbereitet und ihre von der EU gestellten Aufgaben sogar teilweise übererfüllt. Aber zu den Serben fahren.

Katerchen

Wenn man die Flüchtlingsrouten, die rein über Land führen, mal so ansieht ist das Veto verständlich.

Anscheinend sind wir wieder im Zeitalter der Völkerwanderungen. Nur funktioniert das nicht mehr. Unsere Ressourcen werden immer mehr aufgebraucht, wir müssen immer mehr an Wirtschaftsflüchtlinge durchfuttern. Die Zeiten, wo massenhaft ungelernte Arbeiter gebraucht wurden ist vorbei. Die Firmen lagern ihre Produktionen ins billigere Ausland aus, vorzugsweise nach Asien. Was also mit Menschen anfangen, die kaum eine Bildung haben?

Wie lautet der Spruch von Paracelsus: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei." 

Wir haben die Sättigung jetzt erreicht und ein noch mehr fördert den Rechtsruck in der (ursprünglichen) Bevölkerung. Und nationalistische Länder wollen wir doch auch nicht. Wo das hingeführt hat konnten alle im letztem Jahrhundert sehen. Und sieht es heute schon wieder bei einzelnen Ländern.

Teddypetzi

Und als Danke boykottieren jetzt die Rumänen österreichische Firmen

somit wurde das gleiche erreicht wie schon durch die Unterstützung der Ukrainer

nur blödsinn im Kopf unserer Politiker danke Herr Ministers Gerhard Karner