Forum - Schneeflocke gesichtet

 
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Berlin (dpo) - Ausnahmezustand im deutschen Zugverkehr: Nach der Sichtung einer Schneeflocke im Raum München hat die Deutsche Bahn bundesweit den Betrieb eingestellt. Wann Reisende wieder mit normalen Verbindungen rechnen können, ist unklar.

"Wir können bestätigen, dass am Freitag gegen 11 Uhr 30 eine Schneeflocke in Germering aus großer Höhe vom Himmel fiel und dabei von mehreren Zeugen gesehen wurde", heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Der hexagonale Eiskristall traf demnach in der Nähe eines Gleises auf dem Boden auf.

Der Durchmesser der Schneeflocke soll etwa fünf Millimeter betragen haben. Ihre Temperatur dürfte unterhalb des Gefrierpunktes liegen. Ob sie nach Berühren des Bodens liegengeblieben oder direkt wieder geschmolzen ist, konnte bislang nicht eindeutig festgestellt werden.

Sofort nach Sichtung der Schneeflocke sei der gesamte Verkehr deutschlandweit sicherheitshalber eingestellt worden.

Nach Angaben der Bahn sei es bei derartigen Wetterbedingungen zu riskant, Züge fahren zu lassen. "Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn so eine Flocke auf einer Schiene landen würde, über die kurz danach ein Zug fährt!", erklärt ein Sprecher auf Nachfrage des Postillon. Mit Schnee sei zu dieser Jahreszeit leider nicht zu rechnen gewesen.

Erste Verbindungen sollen erst wieder montags in den Morgenstunden aufgenommen werden – vorausgesetzt, bis dahin fällt nicht noch eine weitere Flocke.

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Katerchen

Seit wann liest du den Postillon? Satire betrachtest du doch als Kinderverhalten mit Augen verschließen?

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Lara1 am 27.10.2025 um 17:42 Uhr [Beitrag bearbeiten] 

VEB Sachsenring nimmt Produktion von Trabant wieder auf.

Zwickau (dpo) - Der weltweite Chipmangel lähmt auch in Deutschland die Industrie. Autos können nicht fertiggestellt werden, weil die wichtigen Prozessoren fehlen. Die VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau nutzen diese Verknappung zu ihrem Vorteil und mischen derzeit mit dem völlig chiplosen Modell "Trabant 601" den Markt auf. Der Kundenandrang ist enorm.

Auch aus dem Ausland erreichen den Zwickauer Betrieb zahllose Bestellungen. "Unsere Auftragsbücher sind voll", so Ronny. "Wenn das so weitergeht, müssen auch wir die Produktion bald wieder zurückfahren, weil uns das Duroplast für die Karosserie allmählich ausgeht."

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