Das ist traurig aber leider gibt es Sklavenarbeiter sicher nicht nur in Brasilien sondern auch in anderen Ländern der Erde.
Forum - Sklaven in Brasilien
Dieses " noch immer" wird es wahrscheinlich immer geben und es werden auch künftig, wo es geht, mächtige Personengruppen Schwächere ausnützen. Es gibt böse Menschen, auch bei uns würden manche gerne bestimmte Personengruppen zum Arbeiten zwingen. Ausbeutung gibt es auch in unseren Breiten, z.B . Handel mit Frauen und Kindern. Das wird eher unter den Teppich gekehrt.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 13.01.2024 um 14:23 Uhr
Irgendwo wird es immer so sklavenähnliche Arbeite geben.
Ich glaube, das kommt auch in der Billibekleidungsindustrie noch oft vor.
Deshalb Kaffee immer nur Fair Trade kaufen und keine Kleiderfetzen um wenige Euro.
Diese "Art" von Sklaven dürfte es in großer Zahl in Asien geben. Überall dort, wo billigst produziert wird. Und bei genügend Bakschisch sieht auch der Staat nichts.
Wo beginnt Sklavenarbeit? Ist man ein Sklave, weil einen die Lebensumstände zur Arbeit zwingen? Ich finde die Abgrenzung schwierig. Wenn jemand eigentlich gehen kann, nicht eingesperrt wird, dann aber vor dem Nichts steht? Wie ist es mit der Alleinerziehenden die jeden Job annimmt, den sie mit ihren Kindern vereinbaren kann?
Brasiliens Behörden haben 2023 insges. 3190 Menschen aus sklavenähnlichen Verhältnissen befreit. Das ist die höchste Zahl seit 14 Jahren. Die meisten Fälle (302) wurden in der Kaffeeindustrie aufgedeckt, gefolgt von der Zuckerrohrindustrie (258).
Die Entschädigungszahlungen an Betroffene durch überführte Arbeitgeber erreichten 2023 die Rekordsumme von 2,4 Mio. Euro.
In Brasilien ist die Praxis, Personen für ihre Arbeit nicht zu entlohnen oder sie gar zur Arbeit zu zwingen, immer noch weit verbreitet.