Forum - Sollen Sorglose für die Rettung vom Berg selbst zahlen?

 
Katerchen

Immer wieder geraten Menschen, die völlig unvorbereitet und ausgerüstet sind, in Bergnot. Es wagen sich Menschen mit Sandalen auf Gletscher und über Geröllfelder, sind schlecht bekleidet und gehen bei drohender Wettergefahr los auf Tour. Trotz Warnungen der Einheimischen.

Da wird momentan wieder das Thema gestellt, ob diese Unverantwortlichen die Einsätze zur Rettung selbst bezahlen sollen. Diese Menschen gehen immer von einer „Vollkaskoversorgung“ aus, wenn was passiert rufen wir halt die Rettung. Und das ist umsonst?!

Ich bin der Ansicht, wer derartig in Gefahr bringt soll den Einsatz zahlen. Ich habe das Bergsteigen von Grund auf gelernt, bin lange Jahre Mitglied beim Alpenverein. Da hat ein Jeder, der in die Berge will, die Möglichkeit es zu lernen wie man sich auf einer Tour verhält und ob man die gehen kann.

Was meint ihr, sollen die Leute zahlen oder soll die Allgemeinheit für die Unvernunft aufkommen?

Teddypetzi

Find ich nicht, wäre das gleiche beim Autofahren, über die Straße gehen oder sonst etwas.

Wir bezahlen eine Krankenversicherung und die hat dafür aufzukommen 🤗

Leider sind manche sehr leichtsinnig 🤔

Zuletzt bearbeitet von Teddypetzi am 15.09.2021 um 20:02 Uhr

Raggiodisole

ich seh das ein wenig anders als Teddypetzi

die Krankenversicherung kann ja für die Folgeschäden und die Behandlung NACH einem solchen Unfall aufkommen, aber für die Helikosten und den Einsatz der Bergrettung sollte man, meiner Meinung nach, solche unbelehrbare und unvorsichtige Menschen schon zur Kasse bitten dürfen

Pesu07

Ist es nicht so, dass die Kosten für die Bergrettung selber getragen werden müssen, wenn man nicht zusatzversichert ist? Oder irre ich mich da?

snakeeleven

Das Hauptproblem bei Freizeitunfällen im Gebirge ist, dass die Einsätze der Bergrettung durch die österreichische Sozialversicherung nicht gedeckt sind. Wer nicht zusatzversichert ist, muss alles selbst bezahlen. Bei einem Helikoptereinsatz sind das derzeit rund 90 Euro pro Minute. Gerechnet auf eine halbe Stunde, inklusive aller Zusatzkosten, sind es 3.500 Euro.
Originaltext von : help.ORF.at

Maarja

Ich hatte für mich und meine Kinder eine Unfallversicherung abgeschlossen, die solche Kosten auch trägt. Für den Fall dass etwas passiert, kann ja auch sein, wenn man vorsichtig ist. Generell finde ich dass die Leute stark von Vollversorgung ausgehen, auch in anderen Bereichen 

Maarja

Ich hatte für mich und meine Kinder eine Unfallversicherung abgeschlossen, die solche Kosten auch trägt. Für den Fall dass etwas passiert, kann ja auch sein, wenn man vorsichtig ist. Generell finde ich dass die Leute stark von Vollversorgung ausgehen, auch in anderen Bereichen 

Halbmondchen

Bei Fahrlässigkeit sollte zur Kasse gebeten werden! Vielleicht passieren dann weniger Unfälle und es gibt weniger unnötige  Einsätze, wo andere Menschen ihr Leben dafür riskieren um diese dann retten zu müssen.

Zuletzt bearbeitet von Halbmondchen am 16.09.2021 um 12:55 Uhr

Billie-Blue

Soweit ich informiert bin, muss man die Rettung vom Berg ohnehin selber zahlen ( Helikopter usw.). Wäre mir neu, dass das alles die Krankenkassen übernehmen.

Limone

Die kosten mit der Bergrettung und mit dem Hubschrauben muß man sowieso selbst beszahlen, finde ich auch gut so, weil vermehrt Leute mit ungeeigneten Schuhen (z b. Flipflops- habe ich auch selber schon gesehen ) auf den Bergen unterwegs sind. 

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