Ezechiel oder Hesekiel heißt einer der großen Schriftpropheten und der ihm zugeschriebene Text bzw. das gleichnamige Buch des Tanach bzw. Alten Testaments. Es entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. im babylonischen Exil und schildert Visionen und Symbolhandlungen des Propheten.
Der Name bedeutet: „Gott stärkt“ bzw. „Gott möge stärken“.
Ezechiel, Sohn des Busi, war Kohen (Priester) (1,3 EU)[4] und gehörte zur ersten Gruppe der 598 v. Chr. unter König Nebukadnezar II. nach Babylon verschleppten Israeliten. Er war Zeitgenosse des Propheten Jeremia. Er erhielt seinen Wohnsitz in Mesopotamien am Fluss Chabur, dem heutigen Schatt-en-Nil bei Babylon. Dort begann er im Alter von 30 Jahren sein prophetisches Wirken. Insgesamt wirkte er 22 Jahre als Prophet im babylonischen Exil, vom fünften Jahr des Exils des Königs von Juda bis zum 27. Jahr des Exils.
Ezechiel bekräftigte den Monotheismus der JHWH-Religion und prägte die Vorstellung von der Heiligkeit des Gottesnamens. Er gilt als Vater der priesterlichen Theologie.
Ezechiel oder Hesekiel heißt einer der großen Schriftpropheten und der ihm zugeschriebene Text bzw. das gleichnamige Buch des Tanach bzw. Alten Testaments. Es entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. im babylonischen Exil und schildert Visionen und Symbolhandlungen des Propheten.
Der Name bedeutet: „Gott stärkt“ bzw. „Gott möge stärken“.
Ezechiel, Sohn des Busi, war Kohen (Priester) (1,3 EU)[4] und gehörte zur ersten Gruppe der 598 v. Chr. unter König Nebukadnezar II. nach Babylon verschleppten Israeliten. Er war Zeitgenosse des Propheten Jeremia. Er erhielt seinen Wohnsitz in Mesopotamien am Fluss Chabur, dem heutigen Schatt-en-Nil bei Babylon. Dort begann er im Alter von 30 Jahren sein prophetisches Wirken. Insgesamt wirkte er 22 Jahre als Prophet im babylonischen Exil, vom fünften Jahr des Exils des Königs von Juda bis zum 27. Jahr des Exils.
Ezechiel bekräftigte den Monotheismus der JHWH-Religion und prägte die Vorstellung von der Heiligkeit des Gottesnamens. Er gilt als Vater der priesterlichen Theologie.