Der heilige Fidelis von Sigmaringen (* 1. Oktober 1578 in Sigmaringen; † 24. April 1622 in Seewis in Graubünden) war ein römisch-katholischer Ordenspriester und Märtyrer.
Am 7. Mai 1611 wurde er zum Doktor beider Rechte promoviert. Nach seiner Promotion erhielt er die einträgliche Stelle eines Advokaten und Beisitzers am obersten Gerichtshof. Er machte sich als „Advokat der Armen“ einen Namen.
Entmutigt durch Misswirtschaft und Korruption trat er 1612 in den Kapuzinerorden ein, dem sein Bruder Georg als Pater Apollinaris bereits angehörte, und bekam den Ordensnamen Fidelis (der Treue).
Durch Papst Paul V. waren die Kapuziner mit dem formellen Auftrag der neuen päpstlichen Kongregation für die Verbreitung des Glaubens zur Mission im Prättigau betraut worden, den er, unterstützt von weiteren Kapuzinermissonaren, unermüdlich und unter ständiger Gefahr für Leib und Leben ausführte.
Auf eine Einladung hin (mit der man ihn in einen Hinterhalt locken wollte) traf Pater Fidelis am 24. April 1622, nachdem er in Grüsch die Messe gefeiert hatte, in Seewis ein. Während er in der dortigen Kirche predigte, drangen Bauern, die versteckte Waffen bei sich trugen, in die Kirche ein und provozierten einen Tumult. Fidelis verließ, ohne seine Predigt beendigen zu können, gegen den Rat des reformierten Mesners allein die Kirche. Auf dem Rückweg nach Grüsch wurde er von einer Gruppe aufständischer Bauern beschimpft und aufgefordert, seinem Glauben abzuschwören.
Daraufhin starb er durch zahlreiche Hiebe und Stiche am ganzen Körper.
Der heilige Fidelis von Sigmaringen (* 1. Oktober 1578 in Sigmaringen; † 24. April 1622 in Seewis in Graubünden) war ein römisch-katholischer Ordenspriester und Märtyrer.
Am 7. Mai 1611 wurde er zum Doktor beider Rechte promoviert. Nach seiner Promotion erhielt er die einträgliche Stelle eines Advokaten und Beisitzers am obersten Gerichtshof. Er machte sich als „Advokat der Armen“ einen Namen.
Entmutigt durch Misswirtschaft und Korruption trat er 1612 in den Kapuzinerorden ein, dem sein Bruder Georg als Pater Apollinaris bereits angehörte, und bekam den Ordensnamen Fidelis (der Treue).
Durch Papst Paul V. waren die Kapuziner mit dem formellen Auftrag der neuen päpstlichen Kongregation für die Verbreitung des Glaubens zur Mission im Prättigau betraut worden, den er, unterstützt von weiteren Kapuzinermissonaren, unermüdlich und unter ständiger Gefahr für Leib und Leben ausführte.
Auf eine Einladung hin (mit der man ihn in einen Hinterhalt locken wollte) traf Pater Fidelis am 24. April 1622, nachdem er in Grüsch die Messe gefeiert hatte, in Seewis ein. Während er in der dortigen Kirche predigte, drangen Bauern, die versteckte Waffen bei sich trugen, in die Kirche ein und provozierten einen Tumult. Fidelis verließ, ohne seine Predigt beendigen zu können, gegen den Rat des reformierten Mesners allein die Kirche. Auf dem Rückweg nach Grüsch wurde er von einer Gruppe aufständischer Bauern beschimpft und aufgefordert, seinem Glauben abzuschwören.
Daraufhin starb er durch zahlreiche Hiebe und Stiche am ganzen Körper.