Wilhelm von Aquitanien, auch „Wilhelm von Gellone“, „Wilhelm der Heilige“, „Wilhelm Kurznase“ († wohl 28. Mai 812 in Gellone, heute Saint-Guilhem-le-Désert bei Montpellier in Frankreich) aus dem nach ihm benannten Hause der Wilhelmiden war von 790 bis zum Jahr 806, als er sich in ein Kloster zurückzog, Graf von Toulouse. In der Katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Er ist der Schutzpatron der Waffenschmiede.
Karl der Große ernannte Wilhelm im Jahr 789/90 als Nachfolger des abgesetzten Grafen Chorso zum Grafen von Toulouse.
Wilhelm wurde ein besonders enger Vertrauter des späteren Kaisers Ludwig während dessen Herrschaftszeit (reg. 813–840) in Aquitanien.
Im Dezember 804[6] gründete Wilhelm die Abtei Gellone, die er mit Mönchen aus dem nahegelegenen Aniane besiedelte. Das Kloster ist eine der Stationen auf der Via Tolosana, dem südlichsten der vier Jakobswege in Frankreich. Am 29. Juni 806 (so die Angabe in einer Heiligenvita) trat er selbst in das Kloster ein, jedoch nicht in führender Stellung, sondern blieb bis zu seinem Tod Einsiedler. Das Kloster trug anfangs den Namen St. Crucis nach einer Kreuzreliquie, die Karl der Große Wilhelm anlässlich seines Eintritts ins Kloster schenkte.
Wilhelm von Aquitanien, auch „Wilhelm von Gellone“, „Wilhelm der Heilige“, „Wilhelm Kurznase“ († wohl 28. Mai 812 in Gellone, heute Saint-Guilhem-le-Désert bei Montpellier in Frankreich) aus dem nach ihm benannten Hause der Wilhelmiden war von 790 bis zum Jahr 806, als er sich in ein Kloster zurückzog, Graf von Toulouse. In der Katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Er ist der Schutzpatron der Waffenschmiede.
Karl der Große ernannte Wilhelm im Jahr 789/90 als Nachfolger des abgesetzten Grafen Chorso zum Grafen von Toulouse.
Wilhelm wurde ein besonders enger Vertrauter des späteren Kaisers Ludwig während dessen Herrschaftszeit (reg. 813–840) in Aquitanien.
Im Dezember 804[6] gründete Wilhelm die Abtei Gellone, die er mit Mönchen aus dem nahegelegenen Aniane besiedelte. Das Kloster ist eine der Stationen auf der Via Tolosana, dem südlichsten der vier Jakobswege in Frankreich. Am 29. Juni 806 (so die Angabe in einer Heiligenvita) trat er selbst in das Kloster ein, jedoch nicht in führender Stellung, sondern blieb bis zu seinem Tod Einsiedler. Das Kloster trug anfangs den Namen St. Crucis nach einer Kreuzreliquie, die Karl der Große Wilhelm anlässlich seines Eintritts ins Kloster schenkte.