Der heilige Berthold von Kalabrien (* um 1140[1] in Solignac (Haute-Vienne) bei Limoges; † um 1195 auf dem Berg Karmel) wird von manchen als Gründer der Karmeliten angesehen, die ihre Ordensregeln allerdings erst nach seinem Tod annahmen.
Zahlreiche Legenden ranken sich um sein Leben – so soll er zusammen mit seinem Bruder Aymeric (Albert von Jerusalem), dem lateinischen Patriarchen von Antiochia, am Zweiten Kreuzzug (1147–1149) teilgenommen haben. Eine Vision, die ihm die schlechten Taten der christlichen Soldaten vor Augen führte, soll ihn um 1155 dazu veranlasst haben, sich auf den Berg Karmel (nahe Haifa) zurückzuziehen. Bald entstand eine kleine Gemeinschaft, als deren Oberer er im Jahr 1185 erwähnt wurde.
Der heilige Berthold von Kalabrien (* um 1140[1] in Solignac (Haute-Vienne) bei Limoges; † um 1195 auf dem Berg Karmel) wird von manchen als Gründer der Karmeliten angesehen, die ihre Ordensregeln allerdings erst nach seinem Tod annahmen.
Zahlreiche Legenden ranken sich um sein Leben – so soll er zusammen mit seinem Bruder Aymeric (Albert von Jerusalem), dem lateinischen Patriarchen von Antiochia, am Zweiten Kreuzzug (1147–1149) teilgenommen haben. Eine Vision, die ihm die schlechten Taten der christlichen Soldaten vor Augen führte, soll ihn um 1155 dazu veranlasst haben, sich auf den Berg Karmel (nahe Haifa) zurückzuziehen. Bald entstand eine kleine Gemeinschaft, als deren Oberer er im Jahr 1185 erwähnt wurde.