Oswald (auch Oswold, Osuald, Osualdus, Osuuald; * um 604 in Northumbria; † 5. August 642 bei Oswestry) war von 634–642 König des angelsächsischen Königreiches Northumbria.
Oswald war ein Sohn des Königs Æthelfrith von Northumbria und entstammte dessen zweiter Ehe mit Acha, der Tochter des vormaligen Königs Ælle von Deira. Acha war eine Cousine seines Vorgängers Osric (633–634), des Königs von Deira. Eanfrith, sein Vorgänger in Bernicia, war sein Halbbruder. Wahrscheinlich entstammt sein Sohn Æthelwald, der um 651 bis um 655 Unterkönig in Deira war, der Ehe mit einer irischen Frau. Um 635 heiratete er Cyneburg, die Tochter des Königs Cynegils von Wessex.
In Northumbria sorgte Oswald energisch für die Restauration des Christentums. Er ließ den von Edwin begonnenen Bau der steinernen Church of St Peter, einem Vorgängerbau des mehrmals zerstörten heutigen York Minster, fertigstellen. Paulinus, der römisch-katholische Bischof von York, war unter seinem Vorgänger nach Kent geflohen. Zur Rechristianisierung wandte sich Oswald an den Abt Segene/Segenius des iro-schottischen Klosters Iona. Zuerst wurde Cormán als Missionar gesandt, der aber seine Missionstätigkeit bald ergebnislos aufgab und nach Iona zurückkehrte. Aidan tadelte dessen Methoden und wurde darauf 635 selbst zum Bischof ernannt. Oswald wies ihm die Insel Lindisfarne nahe der königlichen Burg Bamburgh als Bischofssitz zu. Auf der Insel gründete Aidan mit 12 schottischen Mönchen[11] noch im selben Jahr das Kloster Lindisfarne als Zentrum der Missionstätigkeit und begann mit der Christianisierung von Northumbria. Aidan predigte anfangs in schottisch-gälischer Sprache und König Oswald übersetzte für seinen anglischen Hof. Oswald förderte durch Landschenkungen auch weitere Klostergründungen.
Oswald (auch Oswold, Osuald, Osualdus, Osuuald; * um 604 in Northumbria; † 5. August 642 bei Oswestry) war von 634–642 König des angelsächsischen Königreiches Northumbria.
Oswald war ein Sohn des Königs Æthelfrith von Northumbria und entstammte dessen zweiter Ehe mit Acha, der Tochter des vormaligen Königs Ælle von Deira. Acha war eine Cousine seines Vorgängers Osric (633–634), des Königs von Deira. Eanfrith, sein Vorgänger in Bernicia, war sein Halbbruder. Wahrscheinlich entstammt sein Sohn Æthelwald, der um 651 bis um 655 Unterkönig in Deira war, der Ehe mit einer irischen Frau. Um 635 heiratete er Cyneburg, die Tochter des Königs Cynegils von Wessex.
In Northumbria sorgte Oswald energisch für die Restauration des Christentums. Er ließ den von Edwin begonnenen Bau der steinernen Church of St Peter, einem Vorgängerbau des mehrmals zerstörten heutigen York Minster, fertigstellen. Paulinus, der römisch-katholische Bischof von York, war unter seinem Vorgänger nach Kent geflohen. Zur Rechristianisierung wandte sich Oswald an den Abt Segene/Segenius des iro-schottischen Klosters Iona. Zuerst wurde Cormán als Missionar gesandt, der aber seine Missionstätigkeit bald ergebnislos aufgab und nach Iona zurückkehrte. Aidan tadelte dessen Methoden und wurde darauf 635 selbst zum Bischof ernannt. Oswald wies ihm die Insel Lindisfarne nahe der königlichen Burg Bamburgh als Bischofssitz zu. Auf der Insel gründete Aidan mit 12 schottischen Mönchen[11] noch im selben Jahr das Kloster Lindisfarne als Zentrum der Missionstätigkeit und begann mit der Christianisierung von Northumbria. Aidan predigte anfangs in schottisch-gälischer Sprache und König Oswald übersetzte für seinen anglischen Hof. Oswald förderte durch Landschenkungen auch weitere Klostergründungen.