Am Freitag wurde bekannt, dass in Großbritannien bei mehr als 18 Millionen Impfungen mit AstraZeneca rund 30 Fälle von seltenen Hirnvenenthrombosen gemeldet worden. "Das Risiko, diesen speziellen Typ von Blutgerinnseln zu bekommen, ist sehr klein", heißt es laut APA in einem Bericht der Arzneimittelbehörde MHRA. Bisher seien 22 Fälle von Hirnvenenthrombosen und acht andere Thrombosen gemeldet worden.

Laut Einschätzung der EMA gibt es derzeit keine altersspezifischen Risiken bei dem Coronavirus-Impfstoff. Eine Prüfung des Vakzins habe keine spezifischen Risikofaktoren wie beispielsweise Alter oder Geschlecht für Blutgerinnsel nach einer AstraZeneca-Impfung ergeben, verkündete die EMA kürzlich. Dennoch würden die Prüfungen aber fortgesetzt.

Deutschland setzt Impfung aus
Zuletzt sorgte Deutschland mit seiner Entscheidung für Furore: Das Land hatte am Dienstag nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) den Einsatz des AstraZeneca-Vakzins für Menschen unter 60 Jahren gestoppt. Zu der Entscheidung kam es aufgrund mehrerer Fälle von Hirnvenenthrombosen nach Impfungen mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers.  Info von heute.at