Unheilbar krank, wie damit umgehen?

Halbmondchen
Halbmondchen

Meine Freundin ist unheilbar an Krebs und Asthma erkrankt, wir wissen es seit Jahren und sie ist ein sehr positiver Mensch. Sie genießt das Leben und bastelt viel. Im Winter geht sie für ein paar Monate ans Meer wegen der besseren Luft. Morgen ist die Beerdigung eines  ehemaligen Arbeitskollegen von mir der mit 51 ganz schnell an Krebs verstorben ist, vor 2 Monaten starb der Freund eines Nachbarn an der selben Krebsart mit 54 Jahren. Mich macht es nachdenklich und traurig. Hast du auch schon Erfahrung mit Menschen die unheilbar krank sind gemacht? 

Zuletzt bearbeitet von Halbmondchen am 18.10.2019 um 11:26 Uhr

Teddypetzi
Teddypetzi

ich habe die Erfahrung mit knapp 16 Jahren gemacht, da ist meine Mutter mit gerade 45 im Spital an Lungenembolie versorben , und da wurde mir das Liebste genommen, seitdem nehme ich es lockerer wenn jemand stirbt

moga67
moga67

Es ist immer ein schwieriges Thema aber unheilbar krank sein,  heißt auch seine Tage nützen zu wollen - sei es mit Erlebnissen, Gesprächen, Handhalten..... Als Familienmitglied, Freundin.... würde ich einfach da sein und begleiten. Hab schon einige meiner Lieben, auf diesen letzten Weg begleitet, es ist immer anders, tut auch immer selber weh, macht einem das eigene Endlichsein bewust und gibt doch Kraft für´s Weiterleben.

Zuletzt bearbeitet von moga67 am 18.10.2019 um 19:19 Uhr

gpp_marvin
gpp_marvin

Habe einige Familien Mitglieder und Freunde die an Krebs gestoben sind. 2 davon in den letzten Jahren. Ist immer schwer. Die beiden wurden im letzten Stadium diagnostiziert. Schwager nur 3 Wochen. Tango Kollegin 2 Monate. Nicht schoen, aber bringt nahe das wir alle ein Ablaufdatum haben.

Von meinen alten Schulkollegen sind bereits 4 unter der Erde. Erschreckend.

schippi
schippi

Meine Freundin hat sich untersuchen lassen alles ok. 3 Monate später 3 Tumore, gestreut, Endstadion. Hat noch 3 1/2 Monate gelebt. DerTod war eine Knade für sie

 

Halbmondchen
Halbmondchen

Ich habe auch mit 19 einen Elternteil verloren und da sie sehr alte Eltern waren bald die ganzen Omas und Opas, Onkel und Tanten, ich habe auch schon Schulkollegen verloren und viele Nachbarn, Bekannte  auch noch nie Freunde bis jetzt. 

Zuletzt bearbeitet von Halbmondchen am 20.10.2019 um 10:09 Uhr

hlore
hlore

Habe vor einm halben Jahr einen sehr guten Freund an den Krebs verloren. Die Chemo schien erfolgreich zu sein und von einem Tag auf den anderen war er verstorben - war furchtbar für mich