Eine fünfte Spielerin des iranischen Frauen-Fußballnationalteams hat ihren Asylantrag in Australien zurückgezogen und das Land verlassen.

Australische Medien berichteten unter Berufung auf iranische Staatsmedien, dass es sich dabei um die Kapitänin des Teams handle. Sie soll in der Nacht aus Australien abgeflogen sein, auf dem Weg in ihr vom Krieg stark beeinträchtigtes Heimatland. Damit haben inzwischen fünf der sieben Teammitglieder, denen die australische Regierung nach dem Asiencup humanitäre Visa gewährt hatte, ihre Asylgesuche zurückgezogen. Zwei Frauen wollten weiterhin in Australien bleiben. (orf)

Da sind garantiert die Spielerinen bedroht worden, ihren Familien daheim massiv zu schaden. Staatliche Erpressung.

Das kannte man aus der ehemaligen DDR, deren Sportler mit ihren Angehörigen zu erpressen – kommt ihn nicht zurück, leiden eure Ehepartner, Kinder und die Eltern.