Ich sag da nur ohje, die Lara1 weiss was, sie hat es ja im Internet gelesen 

Forum - Wetterdaten gegen Panikmache: Die vergessenen Hitzesommer von Wien
Und was willst damit sagen, Teddypetzi?
Ich finde Deinen im Internet recherchierten Artikel sehr interessant, darüber spricht niemand, damals war es anscheinend normal.
Lara1: Es sagt ja niemand, daß es früher keine heiße Phasen gegeben hat. Die gab es, aber bei weitem nicht so häufig wie in unserer Zeit.
@littlePanda: gelesen hast du auch?
Ja, ich habe es gelesen und auch verstanden, aber das scheint nicht auf jeden zuzutreffen
Ein interessanter Beitrag und da können wir froh sein, dass die derzeitige Hitzewelle bald endet bevor wahrscheinlich in diesem Sommer die nächste kommt, denn Hitzemorgen mit über 25 Grad gab es noch nicht in dieser Hitzeperiode.
Wenn es die Lara1 gelesen hat, dann wird es schon stimmen, das stand möglicherweise in der exxpress 
Wenn manche Menschen den menschengemachten Klimawandel leugnen, dann gibt es diesen Klimawandel auch nicht – so einfach ist die Welt erklärt.
In den 10.000 Jahren vor dem 20. Jahrhundert war unser Klima bemerkenswert stabil. Die durchschnittliche Temperatur der Erde veränderte sich nie um mehr als etwa 1 °C und auch nur in langsamen, stetigen Schwankungen über Tausende von Jahren.
zahlenfreak.at (dort finden Sie auch die entsprechenden Tabellen)
Betrachtet man isoliert die Wetterdaten von Wien (Hohe Warte) zwischen 1960 und heute, zeigt sich eine moderate Erwärmung. Die sogenannten „Tropenmorgen“ (Tage, an denen es um 7:00 Uhr morgens bereits über 20 Grad hat) kamen in der Klimaperiode von 1961 bis 1990 im Schnitt zwischen 10 und 20 Mal pro Jahr vor. Heute liegen wir oft bei 40 bis 50 Mal in Wien. Für den kurzsichtigen Betrachter mag das dramatisch wirken. Doch die Klima-Geschichte Österreichs begann nicht erst nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Blick auf die echten Langzeitdaten: 1775 bis heute
Wien (Hohe Warte) ist die einzige Wetterstation in Österreich, deren Aufzeichnungen tatsächlich bis in das Jahr 1775 zurückreichen. Nimmt man alle verfügbaren Daten in die Bewertung mit auf, bricht das Narrativ der „nie dagewesenen Erdüberhitzung“ wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Als Lerch die Daten vor 1850 analysierte, stieß er auf Werte, die heute medial vermutlich zum Ausrufen des Klima-Notstands führen würden:
In den Jahren 1783, 1797 und 1811 gab es jeweils über 90 Tage, an denen es um 7 Uhr früh bereits mindestens 20°C hatte. (Zum Vergleich: 2024 spricht man bei 60 Tagen schon von Extremen).
Sogenannte „Hitzemorgen“ (bereits über 25°C um 7 Uhr früh) traten in diesen Jahren bis zu 31 Mal auf. Aktuell liegen wir in einem 20-Jahres-Schnitt bei etwa 5 solcher Morgen pro Jahr; um 1800 waren es im Schnitt doppelt so viele!
Die längste gemessene „Tropenmorgen-Periode“ der jüngeren Zeit dauerte 23 Tage (2013). Im Sommer 1794 gab es eine solche Hitzewelle über unschlagbare 34 Tage am Stück; im Jahr 1782 waren es 30 Tage am Stück.