Die Wiener Doppelhochzeit muss historisch im Lichte der Bedrohung durch das Osmanische Reich (die „Türken“) gesehen werden, das sich seit der Eroberung von Konstantinopel (1453) am Balkan Richtung Ungarn und Österreich ausbreitete.
Ein wichtiges Ziel bestand in der Festlegung einer einheitlichen Politik der osteuropäischen Mächte gegen die „Türkengefahr“.
Die Verhandlungen hierzu wurden am 22. Juli 1515 erfolgreich abgeschlossen und die Friedensvereinbarungen wurden durch die beiden Heiratsverträge besiegelt.
Quelle Wikipedia
22.07.1515: Auf dem Wiener Fürstentag wird gemäß einer Vereinbarung zwischen Kaiser Maximilian I. und dem Jagiellonen Vladislav II. von Böhmen und Ungarn die Wiener Doppelhochzeit geschlossen. Durch die Verbindung der beiden Familien sichert Maximilian den Habsburgern die Herrschaft über die Königreiche Böhmen und Ungarn.
Bei der Wiener Doppelhochzeit wurden
(wiki)