Wiener und Nichtwiener zahlen ab Sommersemester 2023 einen einheitlichen Tarif, der aber noch offen ist.

Nichtwiener, die in den letzten drei Jahren 150 Euro fürs Ticket bezahlt haben, erhalten 75 Euro zurück

Es ist eine Entscheidung von großer finanzieller Tragweite für die Wiener Linien. Wie berichtet wurde der städtische Öffi-Betreiber wegen Diskriminierung bei den Semestertickets rechtskräftig verurteilt.

Der Hintergrund: Studierende mit Hauptwohnsitz Wien zahlen 75 Euro, jene mit Hauptwohnsitz außerhalb Wiens 150 Euro.

Drei Studierende, die hier erfolgreich Diskriminierung geltend gemacht hatten, erhalten nun laut einem Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien 375 Euro pro Semesterticket: 75 Euro als Differenzwert plus 300 Euro für die "erlittene persönliche Beeinträchtigung".

Der Sammelklage der Plattform Ticketerstattung.at haben sich mittlerweile mehr als 12.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeschlossen. Die Wiener Linien sind mit Millionenforderungen konfrontiert.   informiert von derstandard.at