Wolfsmond, Blutmond – und Wurmmond: Im März steht unter all den klangvollen Mondnamen ausgerechnet jener mit dem wohl irritierendsten Titel bevor. Doch hinter dem Wurmmond verbirgt sich eine überraschende Botschaft.

Ein nordamerikanisches Naturvolk hielt seine Beobachtungen der Umgebung in Namen für den Mond fest. Dr. Björn Voss, Leiter des Hamburger Planetariums, erklärte gegenüber der Frankfurter Rundschau: „Zu dieser Zeit des Jahres beobachteten sie, wie sich vermehrt Würmer aus dem aufgetauten Boden gruben und so das Erdreich auflockerten.“

Die Bezeichnung „Wurmmond“ hat also keine astronomische Bedeutung, fungiert aber als symbolischer Vorbote für den nahenden Frühlingsbeginn. (nordbayern.de)