Eine interessante Studie. Nicht nur das Ess erhalten wird von den Kindern teilweise übenommen sondern auch anderes wie z. B. Naturverbundenheit, Umgang mit Lebewesen, Wertschätzung der Nahrungsmittel usw.
Forum - Eltern prägen Essverhalten ihrer Kinder
Sicherlich sind Eltern und auch das Umfeld ein großer Faktor im Bezug Nachahmung und erlernen von Wertigkeiten.
Trotzdem ist jedes Kind anders, auch wenn es im gleichen Umfeld aufwächst.
"Wer so richtig gehungert hat wird nie wieder richtig satt!" Dieser Ausspruch meines Vaters erklärt, warum
es bei uns immer mehr als reichlich zu essen gab. Er konnte die Kriegs- und Nachkriegszeit nicht vergessen,
in der er mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder auf der Flucht war. Trotzdem war ich als Kind und
Jugendlicher immer schlank. Ausreichend Bewegung in freier Natur war wohl der Grund dafür. Später
dann, mit Bürojob, begann sich mein Spiegelbild zu runden und ist bis heute zu breit!
Essen als Belohnung oder Bestrafung ist eine blöde Idee, das gab es bei uns deshalb auch nie.
Das könnte ich von mir nicht behaupten. Bin genau das Gegenteil von meinen Eltern geworden. Und das in jeder Hinsicht. Vorbilder waren bei mir dann schon eher fremde Menschen. Wenn man selbst hinterfrägt und sich selbst Gedanken über das Essen macht, dann muss man nichts annehmen.
man liest es im Forum immer wieder, zwischen den Zeilen
Eltern prägen die Kinder und deren Eßverhalten (nicht nur dieses - logisch
)
allerdings nehmen und kaufen sich die Kinder auch ihre liebsten Belohnungen selber

Emotionales Essen kenne ich von mir selbst. Am Abend, wenn der Tag geschafft ist, gönne ich mir gerne Chips und einen guten Film oder eine Serie auf der Couch. Das Chips essen habe ich zwar bei meinen Eltern nie gesehen - meine Mama mag grundsätzlich keine Chips - aber auch sie lassen den Abend gerne vor dem Fernseher ausklingen.
Zuletzt bearbeitet von Martina1988 am 13.09.2022 um 07:17 Uhr
Ja, das weiß man aber schon sehr lange. Wer sonst soll das Essverhalten der Kinder prägen? Aber die Eltern geben auch nur weiter, was sie gelernt haben. Viele von den Eltern übernommene Verhaltensformen ändern wir, beim Essen ist das aber besonders schwierig.
Schokolade als Belohnung, keine Nachspeise als Bestrafung: Nahrung wird von Eltern bisweilen pädagogisch eingesetzt. Diese Mechanismen übernehmen Kinder und Jugendliche oft später in ihrem eigenen Essverhalten – insbesondere für die Art und Weise, wie sie in emotionalen Situationen reagieren.
Chips bei Stress und Schokolade zur Beruhigung: Wie Nahrung zur Bewältigung von Emotionen eingesetzt wird, hat man oft von den Eltern gelernt. Das zeigt eine neue Studie, die soeben im „Journal of Nutrition Education and Behavior“ veröffentlicht wurde.
In der Fachsprache nenne man das emotionales Essen, sagt eine Forscherin von der Universität Gent in Belgien – also Essen als Bewältigungsstrategie für Stress und negative oder – wie manche Studien nahelegen – auch für positive Gefühle.
Eine interessante Studie, nachzulesen bei science.orf.at