Na und, dann sollen sie halt daraus Schnaps brennen. Wachsen zu wenig Kartoffeln, wird gejammert, wachsen viele Kartoffeln wird auch gejammert. Doch bestimmt wieder ein Grund, die Preise für den Verbraucher zu erhöhen.
Forum - Erdäpfelrekordernte wird zum Problem
Haben eben doch zu wenige Familien Erdäpfel zum Ostereibemalen verwendet. 
Es gibt doch bestimmt mehrere Möglichkeiten, den Überschuss sinnvoll zu verwerten.
Leider sind die alten Kartoffel zu dieser Jahreszeit alles anderes als frisch, die Kartoffel, die man jetzt zu kaufen bekommt sind teilweise schon ausgetrieben und viele haben auch noch grüne Stellen. Seit ein paar Jahren gibt es keine Frühkartoffel mehr zu dieser Jahreszeit.
Ja da hätte man schon früher aufmerksam darauf machen müssen, die alten vom Vorjahr mag jetzt keiner mehr. Mit Erdäpfeln kann man ja wirklich sehr viel machen.
Kommt der Überschuss vieleicht daher, dass zu viele Kartoffeln aus dem Ausland eingeführt werden?
Der Import sollte eigentlich gestoppt sein, solange es mehr als genug inländische gibt.
Bei uns kommen nach wie vor Erdäpfel aus der Herbsternte auf den Tisch, und sie schmecken wunderbar. Der Kartoffelbauer liefert sie mir bis vor die Haustür. Mir würde nicht im Traum einfalle jetzt schon "Heurige" von irgendwoher zu kredenzen.
Habe gerade die letzen Erdäpfel verbraucht, und hole mir wieder welche vom Bauern. Bevor ich Importiertes esse, bleibe ich bei unserer Qualität. Die Bauern sind arm genug, wenn sie ihre Ernte nicht verkaufen können. Ich habe schon ganze Ladungen bei Bio-Anlagen gesehen.
Wir haben bis letzte Woche auch unsere eigen Kartoffel gegessen.
Durch das feuchte Wetter, war der Ertrag unerwartet gut und die Bauern bzw der Handel planen langfristig.
Schwierige Situation, dabei gäbe es genug Leute, die wahrscheinlich im Herbst froh gewesen wären, günstige Erdäpfel zu bekommen.
Es gibt so viele einheimische Erdäpfel, dass man weitgereiste Exemplare nicht kaufen muss.
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In ganz Europa gibt es so viele Erdäpfel wie selten zuvor. Was gut klingt, ist für die Bäuerinnen und Bauern ein Problem. Die Preise brechen ein, die Lager sind voll. Allein in Niederösterreich sind im Vorjahr zwischen 6.000 und 8.000 Tonnen überschüssig produziert worden.
„Es war noch nie so schlimm, beziehungsweise wirklich so prekär, dass zum Ende hin noch so viel Ware da ist“, sagt Michael Bachl, Obmann der Interessengemeinschaft Erdäpfelbau, gegenüber noe.ORF.at.
Also irgendeinen Grund zum Jammern gibt es offenbar immer.