Meiner Meinung nach gefällt uns das Feiern nicht nur - wir brauchen es. Der Mensch ist ein Rudeltier und zum Einzelgänger nicht geschaffen.
Das fällt in dieser Plandemiezeit besonders auf. Die Vereine, die Gemeinsamkeit, gesellige Unterhaltung - all das fehlt.
Innezuhalten, Feste zu feiern – es gehört offenbar zur Natur des Menschen, Bilder von Festen mit Musik und Tanz sieht man auf antiken Vasen und Wandgemälden oder auf Reliefs in ägyptischen Pyramiden. Das persische Neujahrs- und Frühlingsfest Nouruz gilt als ältestes Fest der Welt, es wird seit mindestens 3000 Jahren gefeiert; Frühlings-, Sonnwend- und andere Feste sind für unterschiedliche Kulturen in ähnlicher Weise belegt. Es gibt Forscher, die behaupten, schon die Jäger und Sammler der Steinzeit hätten Feiern gekannt.
In einer Grabhöhle im Norden Israels fanden Archäologen jüngst die Panzer von 71 Schildkröten, die wohl zu einem rituellen Fest gebraten und verspeist wurden – vor 12 000 Jahren, als die Menschheit noch aus kleinen Nomadenverbänden bestand. "Öffentliche Events waren damals schon Gelegenheiten zum Spannungsabbau und zur Festigung sozialer Beziehungen”, schrieb die Projektleiterin. (nordbayern.de)
Ein interessanter Artikel, warum uns Menschen das Feiern so gefällt. Nachzulesen bei: https://www.nordbayern.de/feierbiest-mensch-weshalb-uns-das-feiern-in-den-genen-liegt-1.11639397