Ich kann nicht verstehen warum man das macht. Der Mensch zerstört doch seinen eigenen Lebensraum damit.
Forum - Frühere Atomwaffentests in Wildschweinen noch messbar
Welche Atomwaffenversuche? Die im Pazifik? Bei uns wurden doch keine gemacht, oder?
Das Pilze noch immer radioaktiv stark belastet sind, wusste ich. Ist auch der Grund, warum mich Schwammerl suchen nicht mehr interessiert. DEshalb sind die Widschweine ja so belastet, weil sie so viele Schwammerl fressen. Müsste man auch mal schauen, wie belastet jemand ist, der viele Pilze findet und verzehrt.
Die Ursache dafür liegt an den ganz speziellen Nahrungsvorlieben der Wildschweine: Sie graben nämlich besonders gerne Hirschtrüffeln aus dem Boden aus, und in diesen unterirdisch wachsenden Pilzen reichert sich das radioaktive Cäsium erst mit großer Zeitverzögerung an.
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Bei uns wurden zwar keine Atomwaffenversuche gemacht, aber die verseuchte Luft hat sich über die Welt verteilt. Bei starken Vulkanausbruch verteilt sich die Asche auch über den gesamten Erdball
Wildschweine sind bis heute durch die Atomwaffentests der 1950er-Jahre belastet - und zwar unerwartet hoch.
Wildschweine in Deutschland, vor allem in Bayern, sind teils radioaktiv hoch belastet. In großem Maß geht das auf die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 zurück. Eine Studie findet nun sogar Spuren der Atomwaffenversuche der 1950er Jahre in den Tieren. Die Strahlenwerte sind wichtig für Jäger und auch Pilzsammler.
Die teils hohe radioaktive Belastung von Wildschweinen vor allem in Bayern geht einer Studie zufolge zu einem unerwartet hohen Teil auf Atomwaffenversuche zurück - und damit nicht nur auf die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Der sogenannte Fallout habe sich weltweit verteilt - und auch in Bayern Niederschlag gefunden. Teils stammten zwei Drittel des radioaktiven Cäsiums in den untersuchten Tieren aus Atomwaffenversuchen, die vor allem in den 1950er Jahren oberirdisch gezündet wurden.
Die Forscher um den Radioökologen Georg Steinhauser von der Technischen Universität Wien hatten rund 50 in Bayern erlegte Wildschweine aus den Jahren 2019 bis 2021 untersucht. Dabei stellten sie eine Belastung mit dem radioaktiven Isotop Cäsium-137 von 370 bis zu 15.000 Becquerel pro Kilogramm fest. Damit wurde der EU-Grenzwert für den Verzehr um das bis zu 25-Fache überschritten. Er liegt bei 600 Becquerel.