Forum - Gazprom liefert 40 Prozent weniger Gas

 
snakeeleven

Russland drosselt die Gaslieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream nach Deutschland um gut 40 Prozent.
Der Grund sind fehlende Kompressoren des deutschen Siemens-Konzerns am Startpunkt der Pipeline.
Der Elektrotechnik-Konzern Siemens Energy kann die in Kanada überholte Gasturbinen wegen der Russland-Sanktionen nicht an die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 liefern.
Ich dachte die Sanktionen sollen Russland treffen und nicht die EU.
Zum Glück ist die Heizsaison zu Ende.

Silviatempelmayr

Ja in der kalten Zeit würde das schnell zu einem Problem werden. Wir sind einfach viel zu abhängig von Russland, das sieht man ja jetzt.

Billie-Blue

Das Problem sind nicht die Heizungen, sondern die Industrie, die Jahre brauchen wird, um vom Gas auf Alternativen umzusteigen. Da ist eine Massenarbeitslosigkeit und eine Krise vorprogrammiert. 

In den Verträgen, die Österreich dummerweise vor wenigen Jahren bis 2040 (!!!) verlängert hat, steht drinnen, dass wir ca. 95% des Gaspreises bis 2040 zahlen müssen, auch wenn wir aussteigen oder Putin den Hahn zudreht. Das heißt, wir zahlen, auch wenn wir kein Gas bekommen! Andere EU Staaten haben sich längst um Alternativen, also Gas aus anderen Regionen  gekümmert. Österreich hat noch vor kurzem die Norwegischen Lieferanten gekündigt und sich komplett von Russland abhängig gemacht. Die Grünen wussten nicht mal von dem Vertrag, wie man in einer Sendung live sehen konnte

Lara1

 https://www.gutekueche.at/forum/mega-deals-indien-kauft-russisches-ol-und-verkauf-347347

Wir werden für blöd verkauft. Aber wir sind die Guten, nicht war?

jowi59

Ein Heer von Studierten wird die Verträge damals geprüft haben.

Ich verstehe nicht, wie man so etwas unterschreiben kann.

jowi59

Wäre vielleicht nicht schlecht wenn Österreich weniger Gas geliefert bekäme als vereinbart.

Dann könnte Österreich vielleicht wegen Nichterfüllung des Vertrags aussteigen.

littlePanda

Auch bei den Heizungen wird es Jahre dauern, bis alle umgestellt werden können. Schon alleine deshalb, weil es im Moment auch an Material und Fachkräften fehlt