Das Gleiche passiert mit vielen anderen Orten, darunter auch Hallstadt im Salzkammergut in Oberösterreich von Touristenmassen aus Asien.
Forum - Idylle erlebt Ansturm
So, jetzt habe ich mein Lei+d betreffend obiger Touristenanstü+rme geklagt und schon war ein ungewünsch+tes bös+es Wort drin und es wird geprüft ... es ging eigentlich nur darum, dass die Besucher (hier in Villach) mit ihren Foto+apparaten herumlaufen, alles inkl. Randstein foto+grafieren und plötzlich entsteht irgendwo im Ost+en eine Kopie - so gschehn mit Hallstatt. Tschuldigung wegen der +++ aber sonst bin i wieda weg
Wenn in sozialen Medien etwas beworben wird, dann löst es leicht einen Hype aus.
Wenn schon viele dorthin reisen, dann wollen auch die anderen ein Selfie ins Netz stellen.
Das ist jetzt mit den vielen Influencer eine richtige Plage! Überall wo es ein nettes Platzerl gibt, sind nun Menschenmassen. Oft nur wegen einem Foto und dann geht es rasch zur nächsten Station.
Für kleine bislang unbekannte Orte sind Influencer oder solche Sendungen eher ein Fluch als ein Segen.
Ich verstehe die Dynamik nicht. Wenn doch gefühlt eh schon alle dort waren und ihr Foto gepostet haben, warum soll ich dann auch hinreisen und ein Selfie posten? Es ist ja nichts Besonderes mehr.
Es gibt so viele schöne Orte, da muss man nicht gerade hinfahren wo die Menschenmassen sind. Das ist doch nicht mehr lustig.
Weil Netflix den Ort darstellt, wird ein Dorf von Touristen überrannt. Es ist eine vergleichsweise kurze Szene in einer Netflix-Serie, doch seither überrennen Besucher den Drehort in einem idyllischen Schweizer Dorf regelrecht. In einer Szene spielt ein Soldat auf einem Steg am Brienzer See in der Schweiz Klavier.
Und seither ist dieser Steg der Sehnsuchtsort für Touristen und Touristinnen aus Südkorea und anderen Ländern. Der Ort reagierte 2023 auf den Ansturm und ließ vor dem Steg ein Drehkreuz anbringen. Umgerechnet rund 5,40 Euro kostet es seither, wenn man den Steg betreten will - bezahlt werden kann bar oder mit Kre*itkarte. Laut einem Bericht drehte sich dieses Kreuz im vergangenen Jahr 48.800 Mal. Mitunter standen Menschen wohl auch schon eine Dreiviertelstunde für eines der begehrten Selfies an.
Besucher finden Informationen auf der Webseite von dem Ort. Und die lauten wie folgt: Wer mit einem Reisebus anreisen will, muss vorher eine Online-Reservierung vornehmen. Busgruppen können nur in einem festgelegten Zeitfenster und für maximal zwei Stunden nach Iseltwald kommen. Einer der weiteren Hinweise lautet: „Bitte respektieren Sie die ruhige Atmosphäre dieses authentischen Schweizer Dorfes, indem Sie sich leise verhalten und sich in den öffentlichen Bereichen aufhalten. Betreten Sie bitte keine Privatgrundstücke.“
Verrückte Menschheit. Würde ich dort leben, ich hätte eine lebensechte Schaufensterpuppe mit einem Schrotgewehr im Garten stehen. Die Menschen, eine neue Gattung der Lemminge.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 26.06.2026 um 10:01 Uhr