Forum - Immer weniger wollen Bio-Bauern sein

 
jowi59

gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3227478/

Die biologische Landwirtschaft steckt in der Krise. Denn die Zahl der Bio-Landwirtinnen und Bio-Landwirte in Salzburg ist erstmals seit den 1970er Jahren rückläufig. Das war auch beim diesjährigen Bio-Fest in der Stadt Salzburg Thema.

Nicht nur verschärfte Halterichtlinien sorgen für einen Rückgang an Bio-Landwirtinnen und Bio-Landwirten in Salzburg, schilderte Ulrike Gangl, die Obfrau von Bio Austria in Salzburg: „Da sind einige Richtlinien verschärft worden, mit denen sich die Bauern im Bio-Landbau jetzt schwer tun, vor allen Dingen Weiderichtlinien oder Tierhalterichtlinien, die auch viele Kosten verursachen und viel Arbeit machen bei den Bauern.“

Dazu komme ein immenser bürokratischer Aufwand und die Förderung sei nicht attraktiv genug, so Gangl.

Den Bauern wäre es ja am liebsten, wenn der Preis des Produkts bezahlt würde, nicht, daß man ständig um Förderungen betteln muss.

littlePanda

 Das wiederholt sich aber wesentlich seltener als die Geburtstagsgrüße von mehr oder weniger bekannten Promis. ;-)

Billie-Blue

Es ist aber ein interessantes Thema, das kann man ruhig öfter ansprechen oder diskutieren. Manche haben schon ganz oft immer wieder über den ORF geschrieben, darauf kannst du auch hinweisen, dass sich das wiederholt.

Problematisch ist auch, dass Bio Bauern für das teurere Bio Fleisch zu wenig Abnehmer finden und den großen Anteil als normales Fleisch verkaufen müssen. Dass die Richtlinien zum Tierwohl verschärft werden, finde ich aber immer gut. Man müsste diese Richtlinien aber für alle verschärfen. Die Großbetriebe lukrieren mit schwachen Auflagen und den Bio Bauern macht man es schwer?