Es gibt Kellnerinnen, die würden ihre Arbeitgeberin liebend gern gegen eine Roboterin austauschen. Oder einen Roboter. Hauptsache, sie werden mal menschlicher behandelt. ;-)
Forum - Junge Roboterin serviert in Franken
Silviatempelmayr
Das wäre einmal eine gute Idee, einen Chefroboter. Den wünschen sich bestimmt ganz viele Angestellte.
moga67
In einem Gasthaus in Ansfelden bei Linz war auch so ein Kellner-Robotor im Einsatz um Hilfsdienste auszuführen. Mitarbeiterknappheit sei der Grund, meinte der Chef des Hauses. Mir sind Kellner aus Fleisch und Blut lieber, wo doch die meisten auch nett und freundlich sind.
Gefunden auf Nordbayern.de:
Davon träumt jeder Arbeitgeber: Eine Mitarbeiterin, die nie krank wird oder streikt, keinen Urlaub beansprucht, Überstunden ohne Zuschlag und Murren bewältigt, stets freundlich ist und lächelt, wenn sie einen neuen Auftrag erhält. Hilde aus Dormitz erfüllt all diese Vorgaben zu hundert Prozent.
Auch die Frage nach ihrem Beruf beantwortet sie bereitwillig, ohne vorher erst einmal datenschutzrechtliche Bedenken zu prüfen: "Ich bin ein Lieferroboter." Mit ihren menschlichen Pendants hat sie freilich eines gemeinsam: Im Dormitzer Gasthaus "Grüner Baum" musste sie zunächst eine Probezeit bestehen. Doch der Wirt Stefan Kammermayer ist nach der vierwöchigen Testphase rundum zufrieden: "Wir behalten Hilde auf jeden Fall. Sie stellt für uns eine enorme Hilfe dar."
Strom ist alles, was sie braucht. Die Serviceroboterin ist auf unbefristete Zeit geleast, kostet 1000 Euro im Monat. Auftanken muss aber auch sie: Nachts, wenn der letzte Gast gegangen ist, schließt sie ihr Chef an eine ganz normale Steckdose an.
Man achte auf die Bezeichnung „Roboterin“. Gibt es nun auch Maschinenwesen mit einer Geschlechterrolle? Oder wurde da nur die Genderisierung missachtet Und würdet ihr euch von so einem „Ding“ bedienen lassen? Ich denke, da ist mir eine aus Fleisch und Blut lieber – und Jung und hübsch natürlich, mit einem kleinen Flirt beim Bedienen.