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MaryLou

Ab 2022 wird das Suchverhalten der User nicht mehr getrackt, kündigt Google an.

Das bedeutet, dass keine Daten mehr gesammelt werden, die bisher dazu verwendet wurden, personalisierte Werbung auszuspielen.

Aber die Google-eigenen Produkte wie Gmail, YouTube oder die Google-Suche dürfen weiterhin Informationen über ihre Nutzerinnen und Nutzer sammeln.

Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 05.03.2021 um 21:22 Uhr

Katerchen

Da Google und Co. ihr Geld damit verdienen Werbung zu verkaufen wird sich in Bezug Datenschutz kaum was verändern. Dann werden halt andere Wege gesucht und gefunden.

julia_resch

Selbst wenn sie sagen, dass sie es nicht machen, passiert es trotzdem. Alles ist nur noch vom Geld gesteuert und solange sich nicht grundlegend etwas ändert, wird es auch dem Konsumenten zukünftig egal sein, auch wenn jeder was dagegen hat.

AllBlacks

Habe das von Google auch gelesen und mal herzhaft gelacht... Google wird doch nicht auf ein einträgliches Geschäft verzichten, ganz freiwillig... da gibt es sicher einen Haken, den gilt es herauszufinden.

jowi59

Das Problem ist halt, ohne dass wir etwas bezahlen können wir auch nicht mehr gratis googeln wenn wir etwas wissen wollen.

Entweder Cash oder Daten.

Skalar

Es gibt neben dem Datenkraken noch andere Suchmaschinen. Ich suche immer über ecosia.org, das ist eine Suchmaschine, die die Werbeeinnahmen nutzt, um Bäume zu pflanzen. Diese Suchmaschine ist genau so gut wie Google und ich benutze sie auf Handy, Tablet und Laptop. Ganz weg von Google komme ich damit zwar nicht, aber ich lege nicht alles in eine Hand.

LG, Skalar

jowi59

Es muss sich aber jede Suchmaschine irgendwie finanzieren.

Es sind Menschen beschäftigt, die auch ihren Gehalt brauchen.

moga67

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das Google freiwillig darauf verzichtet.
Dann haben sie etwas anderes vor, Daten sind Geld und auf Geld wird Google sicherlich nicht verzichten.