Bevor man sich der Kunst widmet, sollte man auf jeden Fall gut lesen und schreiben können. Denn das ist die Grundlage für (fast) alles andere.
Forum - Mehr Rechnen, Schreiben und Lesen
Wenn es nur um eine Erhöhung der Stundenanzahl geht, wird dieses Konzept natürlich keinen Erfolg haben. Die Länder, die bei der PISA-Studie immer ganz vorne liegen, haben die Stunden für Kunst etc. nicht gekürzt. Im Gegenteil. Dazu gibt es mittlerweile ausreichende Studien und Literatur und würde hier den Rahmen sprengen.
Es geht um eine Erhöhung der Stundenzahl und ich bin sehr skeptisch. Ich sehe Kunst, Musik und Werken auch nicht als Freizeitbeschäftigung sondern denke dass Kinder sich am Besten entwickeln, wenn man sie ganzheitlich fördert
Lesen, schreiben und rechnen ist sicher wichtiger als Kunstuntericht. Nach der Schule kann ja jeder dann machen was ihm Spaß macht.
Kunst gehört untrennbar zu einer hochentwickelten Kultur. Deshalb kann es hier kein entweder oder geben. Nichts spricht dagegen, dass man Rechnen, Sprache und Kunst/ Musik unterrichtet. Ich bezweifle sehr, dass Kinder besser rechnen und lesen werden, wenn sie in der Schule nicht mehr singen und zeichnen dürfen und nur noch gerechnet und gelesen wird.
Lesen und schreiben lernen Kinder nicht nur in der Schule sondern auch in der restlichen Zeit. Ich denke das ist das Problem, dass immer weniger Kinder ein Buch zur Hand nehmen um zu lesen. Die "Konkurrenz" in Form von anderen Freizeitgestaltungen ist immer größer geworden.
Ich kenne jetzt die aktuelle PISA-Statistik nicht, ein Aspekt ist bei uns auch der hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund in den Klassen.
Das ist sicher ein wichtiger Punkt, Katerchen, die Sprache hat nicht mehr den Stellenwert. Das sieht man ja auch an der letzten großen Rechtschreibreform bei der die Vereinfachung im Mittelpunkt stand.
Maarja, man braucht sich nur mal die Texte ansehen was die Kinder über ihr Smartphone verschicken. Da hilft nicht einmal mehr ein Übersetzungsprogramm.
Lesen, schreiben und rechnen sind zwar Grundvoraussetzung um im Leben bestehen zu können.
Mit den modernen Hilfmitteln, ist es aber scheinbar einfach nur wichtig, diese schnell und zur Aufgabe passende Lösung zu finden.
Jedoch ist für jeden Lehrer sein Fach in der Wertigkeit ganz oben. Wie wär es mal das Glück an erste Stelle zu stellen?
Die bayerischen Kinder sollen weniger Musik, Werken und Kunst unterrichtet bekommen und dafür mehr Rechnen, Schreiben und Lesen. So will man auf schlechtes Abschneiden bei der PISA Studie reagieren.
Wird dieses Konzept Erfolg haben? Was meint Ihr?