Mindestpreis bei Lebensmitteln

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Ich finde für Lebensmitteln - also genauer gesagt für Grundnahrungsmittel - soll es einen Mindestpreis geben unter dem es nicht verkauft werden darf. Das soll auch für Importierte Nahrungsmittel gelten.

Lara1
Lara1

Ob ein Mindestpreis durchzusetzen ist, weiss ich nicht, wäre sicher zu überlegen. Die Rabatt - Schlacht ist schon beachtlich.

Was mich aber noch mehr stört, ist dass mit Nahrung auf der Börse spekuliert wird. Das gehört verboten.

Billie-Blue
Billie-Blue

Ich finde nicht, dass es einen Mindestpreis geben soll. Es gibt viele arme Menschen, die ohnehin nicht wissen, wie sie bis zum Monatsende auskommen sollen. Wenn es dann importierte günstige Ware gibt, warum nicht? Wir sind in der EU, deshalb sehe ich das absolut nicht auf österreichische Waren beschränkt. Außer bei Tieren wegen dem Transport. Aber ansonsten esse ich auch gerne, das was der italienische oder griechische Bauer erzeugt hat. Und was ich strikt ablehne ist eine Diktatur, wo man nur österreichische Waren kaufen kann.

Maisi
Maisi

Wäre schön, wird aber nicht umzusetzen sein. Bei ausländischen Lebensmittel bin ich aber schon sehr vorsichtig, wenn ich dieses Produkt in österreichischer Qualität auch bekomme, nehme ich immer dieses, egal ob es mehr kostet.Denn, wie kann es sein, das ein Bio-Schafprodukt aus Spanien bei uns im Handel billiger ist, als das selbe österreichische.

moga67
moga67

Finde ich nicht - den wenn alle, die es sich sich leisten könnten solche Preisschlachten nicht mitmachen würden, würde der Handel schnell umdenken!
Es entscheidet der Konsument!
Und trotzdem gebe ich zu, dass ich auf teure Artikel gerne das 25% Pickerl der div. Supermärkte klebe!

Martina1988
Martina1988

Ich finde nicht, dass Mindestpreise eingeführt werden sollen. Es gibt sehr viele Menschen, die jetzt schon monatlich nicht wissen, wie sie über die Runden sollen kommen. Wie sollen dann diese überleben? 

Pesu07
Pesu07

Ich verstehe die Landwirte, die einen Mindestpreis auf ihre Grundnahrungsmittel fordern. Einerseits werden ihnen steigende Umweltauflagen vorgeknallt, auf der anderen Seite muss es auch eine Wertschätzung und angemessene Bezahlung der erzeugten Lebensmittel geben. Wenn Obst, Gemüse, Fleisch zu Billigstpreisen verramscht werden, hat der Konsument da die Wertschätzung?
Aber: Ein Mindestpreis ist ein Eingriff in den freien Wettbewerb im Handel.
Schwierig ....

AllBlacks
AllBlacks

Mindestpreis ist sicher zu überlegen, wäre für Bauern & Co sicher eine Erleichterung. Natürlich hat auch das Argument, ob sich das alle leisten können, seine Berechtigung, sollte aber machbar sein.

DIELiz
DIELiz

auf irgendeiner HP einer Bauern"Innung/Bund etc" habe ich darüber gelesen

doch, sorry ich bin dagegen

Dosch
Dosch

Ein schwieriges Thema.

Auf der anderen Seite sollen natürlich die Bauern einen fairen Preis für ihre Produkte erhalten. Auf der anderen Seite bin ich mir als Konsument selbst näher als den Landwirten und auch für Pensionisten, Arbeitssuchende,  ... wird's dann noch schwieriger durch das Monat zu kommen.